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Sculpture in Print, 1480–1600 is the first in-depth study dedicated to the intriguing history of the translation of statues and reliefs into print. The multitude of engravings, woodcuts and etchings show a highly creative handling of the ‘original’ antique or contemporary work of art. The essays in this volume reflect these various approaches to and challenges of translating sculpture in print. They analyze foremost the beginnings of the phenomenon in Italian and Northern Renaissance prints and they highlight by means of case studies amongst many other topics the interrelated terminology between sculpture and print, lost models in print, the inventive handling of fragments, as well as the transformation of statues into narrative contexts.
A comprehensive re-assessment of Raphael's artistic achievement and the ways in which it transformed the idea of what art is.
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This volume offers the author’s central articles on the medieval and early modern history of cartography for the first time in English translation. A first group of essays gives an overview of medieval cartography and illustrates the methods of cartographers. Another analyzes world maps and travel accounts in relation to mapped spaces. A third examines land surveying, cartographical practices of exploration, and the production of Portolan atlases.
Giorgio Vasari (1511-1574) wurde mit seinen Viten, den Lebensbeschreibungen der berühmtesten Künstler, zum Erfinder der Renaissance, die er als erster umfassend beschrieb und in bis heute profunder Weise deutete. Ausserdem war er Maler und Architekt, Hofkünstler und Unternehmer. In dieser neuen Biographie erzählt Gerd Blum vom Leben und von der Zeit des universalen Künstlers und führt durch den Kosmos seines Œuvres. Vasaris Schaffen fiel in eine unruhige Zeit zwischen Hochrenaissance und Gegenreformation, zwischen Humanismus und Frühabsolutismus. Von diesen Spannungen sind auch seine Viten geprägt, welche die Biographien von über 150 Künstlern der Renaissance überliefern und darüber hinaus die Geburtsstunde der Kunstgeschichte markieren. Auch als Architekt, dem wir die Uffizien, und als Maler, dem wir beeindruckende Gemäldezyklen verdanken, zog Vasari die Summe aus den bisherigen Leistungen der Renaissance.
Among the earliest written texts on the history and theory of Netherlandish art, these two key writings are now available together in an English translation. Dominicus Lampsonius’s The Life of Lambert Lombard (1565) is the earliest published biography of a Netherlandish artist. This neo-Latin account of the life of the painter, architect, and draftsman Lambert Lombard of Liège offers a theoretical exposition on the nature and ideal practice of Netherlandish art, emphasizing Lombard’s intellectual curiosity, interest in antiquity, attentive study of the human body, and exemplary generosity as a teacher. This volume offers the first English edition of The Life of Lambert Lombard, compl...
Die Beiträge des Bandes befassen sich in disziplinärer und interdisziplinärer Perspektive aus Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft mit den Ästhetiken pluraler Autorschaft. Der Band zielt darauf, plurale Autorschaft in der Vormoderne als Koordinate einer Anderen Ästhetik zu erschließen und kulturgeschichtlich zu kontextualisieren. Dabei fokussiert der Band zwei Leitfragen: Welche Formen pluraler Autorschaft gibt es in der Vormoderne, und wie werden diese gemeinschaftlichen Schaffensprozesse ästhetischer Akte und Artefakte reflektiert? Wie wirken sich gemeinschaftliche Schaffensprozesse auf die ästhetische Faktur sowie die Funktion, Bedeutung und Rezeption eines Artefakts aus? Die zweite Frage schließt Aspekte wie die materielle Produktion von Texten und Bildern ebenso ein wie etwa den Status anonymer Werke und Referenzen auf göttliche Co-Autorschaft. Die Beiträge untersuchen den historischen Mehrwert gemeinschaftlicher Autorschaft, wobei sie auch Paratextualität und Intermedialität sowie ökonomische Erwägungen bei der Produktion und Rezeption ästhetischer Artefakte berücksichtigen.
Die bedeutendsten Architekten seiner Zeit vertrauten Jean Marot ihre Entwürfe an, und er verstand es, selbst ihren flüchtigen Ideen Dauer zu verleihen. Darum ist Jean Marots druckgraphische Dokumentation der französischen Baukunst des 17. Jahrhunderts für die Architekturgeschichte von immensem Wert. Bislang wurde sein Schaffen jedoch weitgehend auf diese dienende Rolle reduziert. Kristina Deutschs Monographie widmet sich nun erstmals der kreativen Seite seines Werks und beleuchtet Marots zuweilen ungemein freien Interpretationen fremder Zeichnungen. Anhand der wichtigsten graphischen Serien – vor allem seiner Radierungen zum Louvre – arbeitet sie die Parameter heraus, welche die ästhetische Inszenierung eines Bauwerks prägen.
'Anfang' und 'Ende' sind in den letzten Jahren sowohl in den Wissenschaften als auch den Künsten zunehmend prekäre Kategorien geworden: Einerseits werden Handlungen ausgehend von Konzepten der Kontinuität und Wiederholung gedacht, die auf keinen ursprünglichen Grund zurückzuführen sind. Andererseits stehen wir immer wieder den Anforderungen, Problemen und Herausforderungen des Anfangens gegenüber: Wie beginnen? Wie einen Anfang produzieren? Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktionist*innen suchen in ihren Projekten vielfach nach Möglichkeiten, dem Handeln neue Wendungen zu geben, "etwas" zu beginnen, ohne sich zugleich den Produktionszwängen eines "Regimes des Anfangens" zu...
Anhand ausgewählter niederländischer Druckgraphiken des 16. und 17. Jahrhunderts analysiert die Studie unterschiedliche visuelle Konzepte von Wahrheit und verfolgt dabei die Leitthese, dass die jeweiligen Kupferstiche und Radierungen gerade anhand der Veritas-Figur die Möglichkeiten und Grenzen einer Visualisierung des Abstraktums ‚Wahrheit‘ sowie die spezifische Wahrheitsfähigkeit der Graphiken ausloten. Die Dissertation arbeitet damit die kulturhistorische Relevanz der Druckgraphik als zentraler Diskursträger im Kontext der politisch-religiösen Krisen heraus und legt das kontinuierliche Experimentieren der Künstler mit dem ästhetischen Leistungsvermögen des Mediums offen.