You may have to Search all our reviewed books and magazines, click the sign up button below to create a free account.
Können wir unserer schulischen Bildung und unseren Bildungsmedien (noch) trauen? Und was heißt es eigentlich konkret, diesen staatlich autorisierten Instanzen und Medien Vertrauen zu schenken? Nach einem Überblick zum Thema aus theoretischer und empirischer Perspektive wird die Frage des Vertrauens in die gesellschaftliche Institution der Bildung in den Blick genommen. Aus biografietheoretischer Perspektive wird zudem beleuchtet, wie Vertrauen und Selbstvertrauen in individuellen Bildungsprozessen als soziale Ressource fungieren. Auch wird untersucht, wie beispielsweise Bildungsmedien anhand ihrer Vermittlungsstrategien, Verwendung und Aneignung Vertrauen oder auch Misstrauen erzeugen. Nicht zuletzt wird die Frage nach Vertrauen und Kontrolle im Kontext digitaler Bildung und digitaler Bildungsmedien gestellt.
The First World War was a truely global event that changed the course of history in many participating as well as non-participating countries. In East Asia, the war stimulated the further rise of Japan as the leading power in the region during the war, yet also its radicalization and social protests after 1918. In China and Korea it stimulated nationalist eruptions, demanding freedom and equality for the (semi)colonized countries and the people living within their borders. All in all, the present book offers a consice introduction of the history of the First World War and its impact in East Asia.
Leistung ist eine der zentralen Kategorien in der Selbstbeschreibung moderner Gesellschaften, deren individuelle und gesellschaftliche Dimensionen immer wieder diskutiert, hinterfragt und verteidigt werden. Was aber wird unter Leistung in historischer Perspektive und angesichts aktueller Transformationen verstanden? Und wie wurde und wird die Kategorie in Schule und Bildungsmedien wirkmächtig? Hierzu versammelt der Band Antworten, die auf eine Vielfalt von Theorien, Geschichten und Methoden zurückgreifen, um so die Komplexität, Ambivalenzen und Spannungen des Themas abzubilden. Dabei wird deutlich, dass die Kategorie Leistung zwar dekonstruiert, jedoch nicht ohne Weiteres abgeschafft und überwunden werden kann.
Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Richard Olechowski hat in den vergangenen 50 Jahren wie kein anderer die Bildungswissenschaften in Österreich geprägt. Olechowski brachte die empirische Wende an die Universitäten und andere Forschungseinrichtungen. Nichts lag also näher, als seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter, seine Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, aber auch seine Schülerinnen und Schüler einzuladen, an dieser breiten Festschrift mitzuwirken. Die vorliegenden Beiträge beleuchten mosaikartig die Tätigkeitsfelder Olechowskis und weisen auch den Weg in eine evidenzbasierte wissenschaftliche Zukunft.
Die frühe Kindheit gilt im Hinblick auf den späteren Lern- und Bildungserfolg als besonders wirkungsvoll. Die Themen "Sprachentwicklung" und "Frühe Sprachförderung" spielen dabei eine wesentliche Rolle. Denn je früher das Kind bei der Entwicklung seiner sprachlichen Kompetenzen unterstützt wird, desto eher steigen seine Bildungschancen. Dieses Buch liefert mit den Themen Sprachentwicklung sowie Erst- und Zweitspracherwerb Altersnormen - Schwierigkeit oder Chance? Soziales Umfeld: Vorbild und Input Sprache, Dialog und Interaktion als Basis für Bildungsprozesse sowie Anwendung sprachförderlicher Maßnahmen in elementarpädagogischen Einrichtungen einen Überblick über die wichtigsten Faktoren einer gelingenden Sprachentwicklung.
Herwig Blankertz gehört zu den einflussreichsten Erziehungswissenschaftlern der Nachkriegszeit in Westdeutschland. Sein Lehrbuch Die Geschichte der Pädagogik (1982) verband sozial- und ideengeschichtliche Perspektiven und stand für eine Selbstbesinnung der Bildungsreformer der 1960er und -70er Jahre. Eine erneute Lektüre eröffnet sowohl vielseitige Blicke auf die Geschichte der pädagogischen Historiografie als auch auf die disziplingeschichtlichen und bildungspolitischen Umstände, unter denen das Buch erschien. Der Sammelband befasst sich mit der Rekonstruktion und Analyse der Entstehung und Wirkung dieses 'klassischen' Lehrbuchs, untersucht Blankertz' historiografisches Arbeiten, beleuchtet einzelne Kapitel vor dem Hintergrund gegenwärtiger Befunde der historischen Bildungsforschung und thematisiert Leerstellen in der Auswahl von Quellen, Themen und Perspektiven. Der Band richtet sich an Erziehungswissenschaftler:innen, Bildungshistoriker:innen und Geschichtswissenschaftler:innen.
Das Buch versammelt prägnante Positionspapiere von Vertreterinnen und Vertretern der akademischen Allgemeinen Pädagogik aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) und darüber hinaus (Estland, Japan, Rumänien, Schottland), um das Fach hinsichtlich der Fragen zu vermessen: Welche Funktionen hat die Allgemeine Pädagogik im Kontext der Lehrerinnen- und Lehrerbildung an Hochschulen und Universitäten inne? Welche Leistungen sind damit verbunden?
Das deutsche Wissenschaftssystem ist stark durch hierarchische Strukturen geprägt. Diese wirken in vielfacher Hinsicht hemmend auf die Wissenschaft und verhindern besonders das Entstehen disruptiver Forschung, die etablierte Theorien und Herangehensweisen in Frage stellt. Die im Buch behandelten Hierarchien betreffen die Führungsstruktur von Universitäten, die sich unter den Bedingungen des New Public Managements von professoralen Oligarchien zu Autokratien präsidialer Wissenschaftsmanager gewandelt haben, genauso wie Hierarchien, die sich durch Klassenzugehörigkeit bzw. -zuschreibung ergeben. Auch die Personalstrukturen und ihre unterschiedlichen Reformmodelle sowie die Formen, in denen wissenschaftliche Ergebnisse erscheinen (von der Monographie bis zum Tweet), werden beleuchtet, da diese allesamt Hierarchisierungen unterworfen sind. Neben den Analysen kommen stets auch Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion, etwa zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz und zur Frage der universitären Personalgestaltung generell.