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This work describes the relationship between Pietism and the rise of the Prussian state.
Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht Kontinuität im Sinne der Lutherischen Orthodoxie im Gegensatz zur pädagogischen Entwicklung. Dieser Kontext wird am Beispiel des Hamburger Schulsystems im Zeitraum zwischen der Reformation 1529 und dem Hauptrezess 1712 untersucht. Den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet die von Johannes Bugenhagen entwickelte Kirchenordnung. Die Studie umfasst sowohl das Elementar- als auch das Gelehrtenschulwesen, unter Einbeziehung der Komponenten Konfessionalisierung und Sozialdisziplinierung. Die Strukturen des Schulsystems, dessen Finanzierung, die schulischen Unterrichtsinhalte sowie die Organisation des Lehrpersonals werden analysiert.
Der Sammelband bietet einen facettenreichen Überblick über fünf Jahrhunderte Hamburger Kultur- und Christentumsgeschichte und ordnet zugleich die lokalgeschichtlichen Aspekte in die übergreifenden mentalitätsgeschichtlichen Entwicklungen ein. Die Beiträge spannen einen Bogen von der Reformationszeit über das konfessionelle Zeitalter und dasjenige der Aufklärung bis hinein in das 20. Jahrhundert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Kultur der Gelehrsamkeit am Hamburger Akademischen Gymnasium im 17./18. Jahrhundert (J.A. Fabricius, J.Chr. Wolf, H.S. Reimarus), der Debatte zwischen Lessing und Johann Melchior Goeze im Rahmen des sog. Fragmentenstreits, der Gründungsgeschichte der ...
In seinen "Wegen zur Zeit" rekonstruiert der Autor einige der einflussreichsten Zeittheorien aus Naturwissenschaften, Philosophie und Sozialwissenschaften. Er tut dies aus einer konstruktivistischen Erkenntnishaltung heraus und entwickelt hierbei eine neue und eigenständige Zeitkonzeption, die den Ansprüchen einer interaktionistisch-konstruktivistischen Pädagogik auf dem Hintergrund postmoderner Problemlagen gerecht werden kann. Die Freilegung der ideengeschichtlichen Wurzeln verschiedener Zeittheorien machen deutlich, wie zumeist unhinterfragt übernommene, kulturell vorherrschende Zeitvorstellungen das soziales Handeln und die Vorstellungen über die Welt, uns selbst und unsere Mitmensc...
Zahlreiche internationale empirische Untersuchungen der Naturwissenschaftsdidaktik zeigen grundsätzliche Aneignungsprobleme auf. Abstraktionsprozesse werden kaum vollzogen. Auch im Falle großer Formelkompetenzen wird die Semantik nicht angeeignet. Die physikalischen Begriffe werden in bestehende lebensweltliche kognitive Systeme integriert. Das Resultat ist kein physikalisches, sondern ein erweitertes lebensweltliches Wissen. Ausgehend von einer Analyse dieser Probleme entstand im "Zentrum für Konstruktive Erziehungswissenschaft" am Institut für Pädagogik der Universität Kiel diese am Beispiel der physikalischen Terminusbildung in der elementaren Mechanik ausgerichtete Studie. Auf eine...
This representative analysis of classical and innovative Bible adaptations in their varying individual, social, religious and educational contexts, and a bibliography of about 1000 titles provide a differentiated portrayal of the development of bibles for children and their use in school from the late Middle Ages to the 21st Century. The volume focuses on Bible adaptations of Protestant, Catholic and Jewish origin. The study distinguishes between books with Bible verses, Bible paraphrases, Bible stories and picture Bibles and traces their development. The new concern for children in the Age of Enlightenment, the intense interest in biblical pietism, the introduction of compulsory schooling and bible instruction as well as new concepts for religious education gave rise to characteristic further and new developments of Bible adaptations. In the light of an increasingly complex market for children's bibles, this historical retrospective inspires us to compile and put to the test childrens' bibles that meet contemporary exegetical and didactic requirements.
Die Auseinandersetzung mit Armut gehort zu den zentralen Bestandteilen gesellschaftlichen Selbstverstandnisses: Wer gilt als arm und wer nicht? Wer ist unterstutzungsberechtigt und in welcher Form soll Hilfe gewahrt werden? Soll der Staat diese Unterstutzung zentral verwalten oder nur den geeigneten Rahmen fur private Hilfe schaffen? Eine besonders intensive Auseinandersetzung mit diesen Fragen fand am ubergang vom Mittelalter zur Neuzeit statt: Mit den beschleunigten gesellschaftlichen Wandlungsprozessen anderte sich hier auch die Wahrnehmung von Armut sowie die Massnahmen der Armenunterstutzung bzw. der Bettelbekampfung. Veranderte Fursorge- und Armutskonzepte schlugen sich in neuen normat...
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