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Mensch oder Tier. Mann oder Frau. Schwarz oder Weiß. Unser alltägliches Denken ist von Dualismen geprägt. Ein solches Denken in binären Oppositionen führt häufig zu Diskriminierung und Ausgrenzung. Der vorliegende Band führt Diskurse zu Dualismen, Diskriminierung, Intersektionalität, Patriarchat/Kyriarchat sowie Jugularismus, der Herrschaft über Tiere (von lat. jugulare = schlachten) in jüdischer, christlicher und islamischer Theologie zusammen - auf der Suche nach befreienden Impulsen. Er nimmt das Thema "Jenseits der Grenzen: Sexismus, Rassismus, Speziesismus. Dualistische Denkmuster überwinden" der Jahrestagung 2018 der Deutschen Sektion der Europäischen Gesellschaft von Frauen in theologischer Forschung (ESWTR) auf.
Tiere und ihr Schicksal haben bisher in der Kirche kaum Beachtung gefunden, aber sie klopfen heute vernehmbarer an ihre Türen. Immer mehr Menschen nehmen das den Tieren zugefügte Leid mitfühlend wahr. Die Autoren betreiben aus christlicher Perspektive "Lobbyarbeit" für die geschundene Kreatur und mahnen einen würdevollen Umgang mit Tieren an. Durch gründliche theologische Reflexion, ethische Konzepte und Beiträge aus einer vielfältigen Gottesdienstarbeit wollen sie helfen, die Tiervergessenheit in Kirche und Gesellschaft überwinden.
Das Buch fasst zusammen, wie der Glaube an einen persönlichen Gott und an ein Leben nach dem Tode entstanden ist. Die Aussagen von Religionen werden durchleuchtet, Ungereimtheiten, Widersprüchliches und Märchenhaftes aufgezeigt und mit Ergebnissen der historischen und heutigen naturwissenschaftlichen und neurologischen Forschung konfrontiert
Mit Luther zeigt sich das tragische Bemühen eines Christen, die Tiefe des Glaubens und des Gewissens zu ergründen und dabei ein Menschen- und Tierbild zu entwickeln, das bei näherer Betrachtung Bestürzung und Entsetzen hervorruft. Es ist bis heute unbekannt geblieben, dass Luther die Anfänge einer protestantischen "Menschen- und Tierethik" skizziert hat und zwar dort, wo man es kaum erwartet hätte, nämlich in seiner Schmähschrift "Von den Juden und ihren Lügen" von 1543. Seine archaischen Vorstellungen finden sich in einer etwas anderen als früher verwendeten Wortwahl auch bei heute tonangebenden Tierethikern - weitgehend unwidersprochen.
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Issues for Mai 2004- ("Zeitschrift fu r Literatur und Politik") add coverage of politics (and illustrations).