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Disability Studies erzählen 'andere' Geschichten über Behinderungen (Rosemarie Garland-Thomson), die diese nicht als defizitäre, sondern als produktive Kategorie erschließen und damit einen Perspektivwechsel initiieren. Durch alle Fachbereiche der Theologie suchen die AutorInnen des Sammelbandes den Diskurs zwischen Disability Studies und Theologie und loten Möglichkeiten und Herausforderungen einer disabilitysensiblen und ableismuskritischen Theologie aus. Hierfür werden die Themenfelder von Ebenbildlichkeit, Heilung und Gottesrede analysiert und/oder neu interpretiert. Darin begibt sich der Sammelband auf die Suche nach einer anderen Theologie.
Julia Drube untersucht die theologische Diskussion um den Geschichtsbezug der Auferstehung. Im Zentrum steht »das leere Grab«, dessen Potenzial als Leerstelle und Lehrstelle entfaltet wird. Die Arbeit versteht sich als Beitrag zur Sprachfähigkeit in Bezug auf den Zentralgegenstand der christlichen Theologie: Die leibliche Auferstehung Jesu Christi.
Inwiefern beschäftigen sich Studierende des Lehramts Theologie mit theologischen Fragen? Carolin M. Altmann entwickelt die »Theorie der Auseinandersetzung Studierender mit theologischen Fragen«, welche aufzeigt, dass Lehramtsstudierende der Theologie tatsächlich vielfach Motivation(en) mitbringen, sich über eigene theologische Positionen bewusst zu werden und diese weiterzuentwickeln, um so ihre Identität zu formen und zu sichern. In einem zweiten Schritt fragt die Autorin danach, inwiefern eigenes theologisches Nach- und Mitdenken das konkrete Leiten Theologischer Gespräche beeinflussen kann. Anhand von Gesprächstranskripten verdeutlicht das »Erweiterte Rollenmodell der Leitung The...
»Ich hab dich. Ich lass dich nicht fallen.« »Hunter.« Vielleicht wollte sie protestieren. Aber sie wisperte nur meinen Namen. Nur meinen Namen. Und es ging mir durch Mark und Bein. In Bar Harbor will Andy neu anfangen. Vor allem will sie vergessen. Den Schmerz. Die Angst. Alles, was sie zurücklässt. Einen alten Wohnwagen, einen Stapel Notizbücher und einen Platz an der Acadia University - mehr besitzt sie nicht. Aus Furcht davor, dass ihre Vergangenheit sie einholen könnte, versucht sie unauffällig und allein zu bleiben. Bis sie auf Hunter trifft. Hunter, der verzweifelt nach seiner Schwester sucht. Der von Gerüchten verfolgt und von allen verachtet wird. Der sie wirklich sieht, sie zum Lachen bringt und ihr Mut macht. Dem sie die dunkle Geschichte hinter ihren Narben anvertrauen kann. Er könnte sie all den Schmerz vergessen lassen – wenn da nicht sein eigener wäre ...
"In der Fülle neutestamentlicher Detailforschung macht Paul-Gerhard Klumbies in diesem Band drei Hauptthemen theologischer Debatten seit dem Jahr 1900 sichtbar: Die Verhältnisbestimmung zwischen antikem und modernem Weltbild, die Beziehung zwischen dem historischen Jesus und der Christologie, die Relation zwischen Judentum und Christentum." --
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Gesprächen wird im Religionsunterricht viel zugetraut. Um ihr Potenzial zu nutzen, müssen sie evoziert werden; weiter gilt es, auf intrinsisch motivierte Schülerfragen einzugehen, SchülerInnen miteinander in einen konstruktiven Austausch zu bringen und im Klassenplenum einen für alle bereichernden Lernprozess zu durchlaufen. Zuerst werden konzeptionelle Fragen zu Gesprächen bearbeitet: Ihre Rolle für die Unterrichtsdramaturgie, ihre Aufgabe für religiöse Sprachbildung, die verschiedenen kommunikativen Methoden u. a. Danach werden Ergebnisse einer Videostudie von 63 Unterrichtsstunden und 351 Unterrichtsgesprächen vorgestellt: Was für Gesprächstypen sind im realen Unterricht vorzufinden? Welchen Beitrag zum (religiösen) Lernen leisten diese tatsächlich? Welche Schlussfolgerungen für eine bessere Praxis können daraus gezogen werden?
Die in diesem Band vorgelegte Dokumentation ist ein Forschungsprojekt der Evangelischen Hochschule Freiburg zum Bereich der Kindertheologie gewesen (= Gott der Kinder, Band 3). Untersucht wurden Äußerungen von Grundschülern und Grundschülerinnen in der Corona-Zeit zum Thema Gottesbild: Ob Gott Gewitter erzeugen kann oder göttliche Geschenke ein preisliches Limit nicht überschreiten dürfen, zeigten die Kinder der befragten zweiten und vierten Klassen zu den Themen der Persönlichkeit von und Kommunikation mit Gott. In der Zeit der Covid-19-Pandemie entstanden, beschreibt das Projekt darüber hinaus exemplarisch die gedachten Zusammenhänge zwischen einer Existenz Gottes und Corona aus der Sicht der von uns befragten Kinder.