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Zum Gelingen einer bedarfsgerechten Bildung und Erziehung in inklusiven schulischen Settings ist eine gute und effektive Zusammenarbeit zwischen Regel- und Sonderschullehrern unabdingbar - und zugleich von Hemmnissen unterschiedlicher Art geprägt. Diese Publikation geht aus der Studie »Kooperation zwischen Lehrkräften allgemeiner Schulen und Lehrkräften für Sonderpädagogik« hervor, die von 2013 bis 2016 im Rahmen des Begleitforschungsprojekts »Inklusive Schulentwicklung« durchgeführt wurde und erstmalig Lehrkräfte aller bayerischen inklusiven Settings zum Thema Kooperation im Rahmen von Inklusion befragte. Sie bündelt die Ergebnisse und bietet neben theoretischen Grundlagen und d...
Der Begriff Kooperation bezeichnet das gezielte Zusammenwirken mehrerer Lebewesen oder Systeme, die ein gemeinschaftliches Ziel verfolgen. Einzelne Personen oder Teams arbeiten parallel an unterschiedlichen Teilaufgaben, sind jedoch nicht zwingend an der Produktion aller (Projekt-)Ergebnisse beteiligt. Erst durch das Zusammenwirken wird dabei ein größeres Ganzes geschaffen, das für alle erhoffte Vorteile bringt. Auch in Kollaborationen arbeiten Personen oder Teams parallel an einem Teil des Endergebnisses, wobei i.d.R. Einzelne in die Produktion aller Ergebnisse eines Projektes involviert sind. Die Metapher Netzwerk schließlich zielt auf einen sozialen Zusammenschluss, Menschen agieren gemeinsam und werden zusammen schöpferisch tätig. Im Sammelband, der als Festschrift zu Ehren von Monika Oebelsberger entstanden ist, vereinen sich Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, die zeigen, wie vielfältig Formen von Zusammenarbeit, des Miteinander-Machens, des Voneinander-Lernens und Füreinander-Daseins in der Musik und der Musikpädagogik bzw. in und mit angrenzenden Disziplinen aussehen können.
Die in der Sonderpädagogik geführte Inklusions-Diskussion impliziert, dass die Beschreibung besonderer Unterstützungsleistungen für spezifische Gruppen von Menschen mit Behinderung in einer inklusiven Gesellschaft nicht mehr notwendig ist. Die Herausgeberinnen und Herausgeber des Bandes gehen davon aus, dass die besondere Ausgangssituation des Lebens, wie sie eine Körper- oder Mehrfachbehinderung darstellen kann, die Diskussion spezieller Aspekte und Interessen bei der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft erfordert. Vor diesem Hintergrund stellen 25 Autorinnen und Autoren (Menschen mit Körperbehinderung, Angehörige, Praxisvertreter und Wissenschaftler) ihre Vorstellungen und Perspektiven, gesellschaftliche Entwicklungen und kritische Anfragen dar. Weit über den pädagogischen Bereich hinaus werden zahlreiche Aspekte so konkretisiert, dass gegenwärtige und zukünftige Aufgaben, die zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beitragen, nicht mehr übersehen werden können.
Lehrkräfte an Grundschulen sind angesichts der Inklusionsaufgaben stark herausgefordert. Die Entwicklung inklusiver Kompetenz spielt in der Ausbildung aber erst seit kurzem eine Rolle. Das Buch schafft hier Abhilfe, indem es das pädagogische Berufswissen vorstellt, das nicht-sonderpädagogische Lehrende bei den Aufgaben der Inklusion unterstützt. Dabei verdeutlicht es anhand von ausgewählten Maßnahmen, wie auch Schülerinnen und Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf davon profitieren, wenn Lehrkräfte ihr methodisch-didaktisches Handlungsrepertoire und ihr Reflexionswissen zur Förderung von Kindern mit besonderen Entwicklungsbedürfnissen erweitern. Das Konzept der "Inklusiven Kompetenz" baut so eine Brücke - nicht zuletzt im Hinblick auf die gelingende Zusammenarbeit mit sonderpädagogisch ausgebildeten Spezialistinnen und Spezialisten.
Das "Studienbuch Heilpädagogik" zeigt die veränderten Anforderungen an eine moderne Pädagogik der Inklusion und Partizipation auf. Studierende der Heilpädagogik/Inclusive Education werden in den Wissensbestand des Faches eingeführt und mit aktuellen Perspektiven vertraut gemacht: In den Diskursen geht es um Gleichheit und Differenz, um Mechanismen der Erzeugung von Behinderung, um Inklusions-, Exklusions- und Stigmatisierungserfahrungen, um interdisziplinäre und transdisziplinäre Handlungsfelder, um eine verstärkte Lebenswelt- und Sozialraumorientierung, um Kompetenzen eigenständigen und partizipativen Forschens. Damit will das Buch die notwendigen Grundlagen und Konzepte vermitteln...
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