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Wer die Fürsorge und Pflege für einen geliebten Menschen übernimmt, tut gut daran, auch verständnisvoll und fürsorglich mit sich selbst zu sein. Denn sich selbst wertzuschätzen, seine Grenzen zu kennen und Unterstützung anzunehmen, entlastet alle Beteiligten. Dabei ist es sinnvoll, den Blick auf hilfreiche Entlastungsmöglichkeiten zu lenken. Wertvolle Impulse können in der Wahrnehmung eigener Empfindungen wie in der Gemeinschaft von Familie, Freunden und professionellen Helfern erfahren werden. Dieses Buch enthält zahlreiche Anregungen, die auch in einem übervollen Pflegealltag zuhause angewendet werden können, um sich hilfreiche Gewohnheiten anzueignen, sich zu stärken und Wohlbefinden zu erleben. So kann der Alltag bei aller Anstrengung auch von Lebensfreude und Dankbarkeit geprägt sein.
Wenn Angehörige sich entscheiden, die Pflege eines Kranken selbst zu übernehmen, ist kompetente Beratung notwendig. Dieser Ratgeber unterstützt bei allen Schritten der Pflege zu Hause. Schon im Vorfeld sind viele Fragen zu klären: Wie wird die Wohnung pflegegerecht gestaltet? Wo findet man Hilfe? Neben Basisinformationen zur Pflege gibt es ausführliche Anleitungen für den gemeinsamen Alltag. Wichtig ist die Beziehung auf Augenhöhe: Die Autorinnen zeigen, wie trotz belastender Pflegesituation ein harmonisches Miteinander gelingt. Mit viel Herz und Erfahrung weisen die Autorinnen Wege zum Krafttanken und Sich-Austauschen. Am Ende steht das Abschiednehmen: mit Hilfestellungen für den Umgang mit dem Tod des geliebten Menschen.
Wie begleite ich einen schwer kranken, sterbenden An- gehörigen auf seinem letzten Weg? Wie kann ich die Zeit bis zu seinem Lebensende für ihn und für mich gut ge- stalten? Wie kann ich ihn auch dann noch erreichen, wenn sein Sterben unmittelbar bevorsteht? Wie gelingt es mir, Abschied zu nehmen? Und wie kann ich gesund trauern? Dieses Buch gibt Orientierung und Halt für die Beglei- tung Sterbender. Es trägt dazu bei, sich mit der eigenen Lebensgeschichte auseinanderzusetzen, die Muster der Krisenbewältigung wahrzunehmen und Ressourcen auf- zuspüren. Es informiert über Reaktionen im Sterbe- und Trauerprozess sowie die wesentlichen organisatorischen Fragen am Lebensende. Es ermutigt, das Abschiednehmen bewusst zu gestalten.
Humorvolle Familiengeschichten stehen im Mittelpunkt dieses Vorlese-Büchleins für Menschen mit Demenz. Was wäre besser geeignet, Erinnerungen an die eigene Kindheit und an Familienerlebnisse in allen Lebensphasen wachzurufen? Familienfeste, gemeinsame Ferienabenteuer, wunderliche Charakterzüge von Onkel und Tante, Omas Stickkünste und Opas Witze - alle Themen laden dazu ein, mit den Zuhörern ihre eigene Biografie zu erforschen und Gefühle der Geborgenheit aufleben zu lassen. Dabei bieten die 51 Geschichten die Möglichkeit, über wach gewordene Erinnerungen ins Gespräch zu kommen. Sie können in Verbindung mit persönlichen Fotoalben als kommunikativer Anreiz genutzt werden.
Wenn Bewohnerinnen und Bewohner den Alltag in der stationären Altenpflege selbst mitgestalten, fühlen sie sich in ihr neues Lebensumfeld viel besser integriert. Die Mitwirkung in der Bewohnervertretung hilft dabei, die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der älteren Menschen in Heimen zu fördern. Der Leitfaden zeigt anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie die Möglichkeiten der Bewohnervetretung in den Heimalltag umgesetzt werden können. Formularvorlagen und Checklisten, auch auf CD-ROM zur individuellen Bearbeitung, und ein Glossar wichtiger Fachbegriffe machen den Leitfaden zu einer wertvollen Handreichung.
20 neue Tiergeschichten zum Vorlesen für an Demenz erkrankte Menschen richten den Blick auf verschiedene Kulturen und ihre Sitten: Ein Storchenpaar berichtet per Brief aus dem Winterdomizil in Afrika. Tiere aus Nord- und Südeuropa, mit fremden Ritualen und Religionen im Gepäck, treffen auf einheimische Bauernhofbewohner. So werden verschiedenste Bräuche rund um Hochzeit, Geburt und Tod, Namensgebung sowie Fest- und Feiertage zusammengetragen. Familienzusammengehörigkeit, Sprachbarrieren und Gastfreundschaft fi nden ihren Platz ebenso wie Zahnschmerzen, Sommerhitze und Verschlafen. Die humorvollen und anregenden Geschichten schaffen Nähe und Verständnis, laden mit biografi eorientierten Fragen zum Erinnern ein und geben viele Anregungen für gemeinsame Unternehmungen.
Alles ist geregelt - Pflege, Sitzyoga, Bewohnerchor. Aber für Claus ist das Leben ohne seine geliebte Frau nach 60 gemeinsamen Jahren sinnlos geworden. Sein tägliches Umfeld im Pflegeheim und sein unbändiger Wille lassen in ihm einen Plan reifen: Er möchte in Würde gehen, solange er noch entscheiden kann. Dabei muss er erfahren, dass es wohl nicht das Natürlichste der Welt ist, selbstbestimmt sterben zu dürfen. Wenn der eigene Vater sich für den Tod durch Sterbefasten entscheidet, bewegen sich die Nahestehenden auf einem schmalen Grat zwischen Verständnis und Ablehnung: Diese widersprüchlichen Empfindungen beschreibt die Autorin eindrücklich. Tagebucheinträge des Vaters lassen einen Blick in die Gefühlswelt des Betroffenen selbst zu. Ein mutiges Buch, das dazu anregt, die Diskussion zum Tabu-Thema "Selbstbestimmtes Sterben" weiter voranzutreiben.
„Wir können nichts mehr für Ihre Mutter tun – außer sie in ein Hospiz zu verlegen oder zum Sterben nach Hause zu entlassen.“ Wie geht es Angehörigen, die so etwas hören müssen? Was erleben sie, wenn sie sich entscheiden, ihr Familienmitglied bis zu dessen Tod zu Hause zu pflegen? Und wie kann das gelingen? Die Autorin beschreibt, wie sie die Krebserkrankung und palliative Versorgung ihrer Mutter daheim erlebt hat: von anfänglicher Überforderung bis hin zu sinnstiftender Sterbebegleitung. Basierend auf der persönlichen Erfahrung und fachlichem Wissen gibt sie zahlreiche Tipps, die pflegende Angehörige während der häuslichen Sterbebegleitung bestärken und Ängste vor der Auseinandersetzung mit dem Tod nehmen sollen. Eine Hilfestellung für alle, die diese mutige Entscheidung getroffen haben.
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