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Die Kunstvereine des 19. Jahrhunderts entwickelten einen bestimmten Kunstgeschmack, der von der Kunstgeschichte bislang kaum gewürdigt wurde. Ein kommerziell bedingter Popularitätsanspruch bei Ankäufen oder eine Neigung zum Regionalismus und zur Reproduktion waren mitunter die Gründe. Gleichwohl brachten Kunstvereine typische Sujets hervor, mit denen sich die Bürger identifizieren konnten. So förderten sie zunächst Historienbilder mit einer Vorliebe für sterbende Herrscherfiguren, um dann kleinformatige Landschaften, Genres und Tierstücke durchzusetzen. Überspitzt lässt sich sagen: In Deutschland fand die Revolution in den Bildern statt. Sie begann im öffentlichen Gebäude und endete an der Wohnzimmerwand. Kunstvereine boten für diesen Prozess den Handlungsrahmen. Doch die gesellschaftliche Emanzipation durch Kunst erfolgte in Richtung Aristokratie und Wirtschaftsadel, so dass sich das neue bürgerliche Weltbild und schließlich auch dessen Bilder von deren Wertmaßstäben betroffen zeigten.
Includes entries for maps and atlases.
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Now in his late 70s, Leon Golub is a leading exponent of history painting - painting as a narrative, symbolic expression of global, social and political relations and of the realities of power. In this book, published to accompany a major retrospective exhibition traveling to Ireland, England and the United States, Jon Bird examines the artist's work from the classically influenced early paintings through depictions of conflict and masculine aggression to compelling images of the last two decades. Despite the widespread critical attention his work has received, the range and extent of his practice and its complex interweaving of the iconographic traditions of both high and popular art have n...
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