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Young people imagine, perceive, experience, talk about, use, and produce space in a wide variety of ways. In doing so, they acquire and produce stocks of spatial knowledge. A quite dynamic and ever-changing process by nature, young people’s production and acquisition of spatial knowledge are susceptible to many kinds of conditions—from those that shape their everyday routines to those that constitute historical turning points. Against this backdrop and drawing on a qualitative metaanalysis, the authors set out to discover what changes the spatial knowledge of young people has undergone during the past five decades. To that end, sixty published studies were sampled, analyzed, and synthesi...
Interdisziplinäre Stadtforschung lebt geradezu von komplexen Zugängen, der Vielfalt an Methoden und Techniken und dem daraus resultierenden Pool an (Er-)Forschungsmöglichkeiten. Doch wie arbeiten interdisziplinär Stadtforschende methodisch? Welche unterschiedlichen, grundsätzlichen Zugänge werden verfolgt und welche Herausforderungen und Potenziale ergeben sich daraus? Die Beiträge des Bandes bieten Stadtforschenden und Praktiker*innen wertvolle Erkenntnisse über die Vor- und Nachteile von qualitativen, ethnografischen, quantitativen, Mixed-Methods- sowie partizipativen und künstlerischen Zugängen und Methoden.
Seit etwa zehn Jahren werden in der Verkehrsforschung Versuche unternommen, die Mobilität (im Sinne der täglichen oder auch selteneren Wege) im Längsschnitt individueller Lebensläufe zu erfassen und zu verstehen. Dazu wurde eine Reihe von theoretischen und methodischen Grundlagen sowie konzeptionellen Ideen entwickelt. In jüngster Zeit werden diese ergänzt durch eine beachtliche Anzahl empirischer Studien. Das Buch umfasst sowohl theoretische und methodische Überlegungen als auch aktuelle empirische Arbeiten aus dem Forschungsfeld.
Die Wege von Jugendlichen nach der Neuen Mittelschule sind vielfältig. Obwohl ihre Bildungs- und Lebenswege unter anderem von sozialer Herkunft und Geschlecht deutlich geprägt sind, können sich auch unerwartete Handlungsmöglichkeiten eröffnen oder neue Risiken auftauchen. Das Projekt »Wege in die Zukunft« hat Schüler_innen an Neuen Mittelschulen in Wien die ersten Jahre nach Schulende begleitet. Die Befunde aus einer quantitativen und qualitativen Panelstudie ergeben ein detailreiches Bild der zentralen Lebensphase, in der die Weichen für zukünftige Lebenschancen gestellt werden. Die Beiträge blicken auf die Bildungs- und Berufsorientierungen der Jugendlichen sowie ihre tatsächli...
Das Handbuch ist das erste im deutschen Sprachraum, in dem qualitative und quantitative Methoden gleichberechtigt dargestellt werden und in dem systematisch nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden hinsichtlich Problemen, Prinzipien, Vorgehensweisen, Standards und Gütekriterien für beide Forschungstraditionen gefragt wird. Um diese Fragen zu beantworten, diskutieren ausgewiesene Experten in 112 Beiträgen den aktuellen Stand der Forschung und bieten Forschenden, Lehrenden und Studierenden einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Methoden der empirischen Sozialforschung. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Datenerhebung, also auf standardisierten und offenen Befragungen, sowie auf den digitalen Methoden. Des Weiteren werden auch zahlreiche andere aktuell verwendete Datentypen ausführlich vorgestellt.
Dieses Buch stellt 21 Forschungsarbeiten zur Erforschung des Sozialraums vor und beschäftigt sich im Zuge dessen mit (1) dem Theorie-Methoden-Verhältnis, (2) der konkreten methodischen Umsetzung eines Forschungsprojektes und (3) den notwendigen Reflexionen im Hinblick auf das geographische Handeln. Denn geographisches Denken und Forschen ist durch Paradigmen- und Methodenpluralismus geprägt. Beides befruchtet die Geographie, stellt Studierende und Doktorierende jedoch auch vor große Herausforderungen, da für die Vielzahl von Forschungsfragen nicht eine allgemeingültige Theorie und generalisierende Methode zur Anwendung kommen kann. Fragen wie „Welche sozialräumlichen Praktiken können mit welcher Theorie und Methode analysiert werden?“, „Wie kann Forschungslogik und Gegenstandsangemessenheit gewährleistet werden?“ und „Welche Gütekriterien garantieren ‚gute Forschung‘?“ sind Fragen, die innerhalb von Forschungsprozessen immer wieder aufkommen. Die Beiträge geben forschungspraktische Antworten und motivieren für einen kreativen, transparenten und nachvollziehbaren Forschungsprozess.
Wenn sich Kirchen leeren, stellt sich früher oder später die Frage, wie mit den Gebäuden künftig umzugehen ist. Entsprechend sind Konzepte gefragt, die in kreativer Weise versuchen, den Leerstand positiv nutzbar zu machen. Das Stuttgarter Pilotprojekt "St. Maria als - Wir haben eine Kirche, haben Sie eine Idee?" zeigt seit einigen Jahren beispielhaft, wie vielfältige Raumnutzungen für die Menschen der Stadt generiert werden. Mit raumsensibler Empirie und pastoralgeographischer Heuristik untersucht die Studie den Kirchenraum auf die räumlichen Wahrnehmungen der Menschen vor Ort, um neue Raumpotenziale freizulegen. Dabei werden theologische Lernfelder entfaltet und Spuren des Evangeliums offengelegt.
Knapp 30 Prozent der Einwohner*innen Deutschlands leben in Kleinstädten, die in Speckgürteln der Metropolregionen oder in peripheren Räumen liegen. Im ländlichen Kontext können Kleinstädte wichtige Anker sein, anderswo dienen sie eher als Wohn- und Erholungsorte. Das alltägliche Zusammenleben in und die Zukunft von Kleinstädten handeln die Akteur*innen vor Ort auf vielfältige Weise aus. Die Beiträger*innen des Bandes beleuchten die Heterogenität von Kleinstädten durch diverse Fallstudien mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen. In Reflexionen dieser Zugänge zeigen sie die Potentiale einer interdisziplinären Kleinstadtforschung auf und nehmen Themen wie Digitalisierung, Mobilität und Migration in den Blick.
Die »Soziologie« ist das Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Die Zeitschrift fördert die Diskussion über die Entwicklung des Fachs, informiert über die Einbindung der deutschen Soziologie in ihren europäischen und weltweiten Kontext und dient dem Informationsaustausch über die Arbeit in den Sektionen und Arbeitsgruppen innerhalb der DGS.
In den letzten Jahren wird der Begriff Zukunft in den Kultur- und Sozialwissenschaften zunehmend diskutiert und geschärft. Aus Sicht einer historisch und ethnografisch forschenden Alltagskulturwissenschaft ist zu fragen, wie Zukunft sich in der praktischen Gestaltung vergangener und gegenwärtiger alltäglicher Lebenswelten, in alltagsweltlichen und populärkulturellen Narrationen und Imaginationen sowie in der Gestaltung von und Interaktion mit materiellen Artefakten formierte und formiert. Die Autor*innen dieses Bandes nehmen sich der Frage entlang ihrer Forschungen zu unterschiedlichen Themen wie Dystopien im Protest, der Stadtentwicklung, Imaginationen zukünftiger Esskulturen, ›Preppern‹ und Utopie-Festivals oder auch dem Umgang mit Zukunft nach der Haft an.