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The bi-lingual book describes the results of case studies about the history of social work in Eastern Europe between 1900 and 1960 in eight countries: Bulgaria, Croatia, Hungary, Latvia, Poland, Romania, Russia, and Slovenia. In diesem zweisprachigen Buch geht es um die Zusammenfassung der Ergebnisse eines Forschungsprojekts über die Geschichte der Sozialen Arbeit in Osteuropa in den Jahren zwischen 1900 und 1960, an dem acht Länder beteiligt waren: Bulgarien, Kroatien, Lettland, Polen, Rumänien, Russland, Slowenien und Ungarn.
In einer wirklich existentiellen Krise scheint die wissenschaftliche Theologie in unseren Breiten nicht zu sein. Sie funktioniert kirchlich wie universitär ebenso gut wie weitgehend geräuschlos. Gerade dieser Normalbetrieb lässt fragen: "Was fehlt?" Was fehlt, bezogen auf ihren Gegenstand und ihre grundlegende Aufgabe? Dieser Frage gingen zu Ehren des emeritierten Eichstätter Philosophen und Theologen Alexius Bucher im Herbst 2014 Schüler, Freunde und Kollegen beider Fächer nach. Es geht darum, wie man sich Theologie auch anders vorstellen könnte und welche Themen dann anstünden. Es geht darum, über das gegebene Design der Theologie hinaus zu denken und einen Möglichkeitsraum zu eröffnen, der sich nicht an dem orientiert, was ist, sondern an dem, was sein könnte und begründet sein sollte. Dass der Blick in den Rücken der eigenen Arbeit nur versuchsweise, exemplarisch und mit großem Risiko möglich ist, ist offenkundig. Der vorliegende Band zeigt, dass er sich dennoch lohnt.
Die Diversitätsorientierung bietet für die Soziale Arbeit ein großes Potenzial. Das gilt besonders für die Arbeit mit Adressatinnen und Adressaten in vulnerablen Lebenslagen, die von Sozialen Problemen, Kriminalität und Delinquenz sowie von sozialer Ausschließung betroffen sind. Vor dem Hintergrund der vielfältigen Diskussion um Diversität entwickelt der Autor die Diversitätsorientierung Sozialer Arbeit zunächst praxisfeldübergreifend auf ihre zentralen Handlungsparadigmen bezogen und anschließend praxisfeldspezifisch für Soziale Probleme, Kriminologie und Strafrecht. Betrachtet werden hierbei unter anderem Aspekte wie Armut, Gewalt, Drogen und Prostitution.
Das Mitarbeitervertretungsrecht der beiden großen Kirchen soll einerseits der besonderen "Dienstgemeinschaft" rechtliche Form und Ausdruck geben, andererseits von den weltlichen Standards des Betriebs- bzw. Personalverfassungsgesetzes nicht zu weit entfernt bleiben. In diesem Band werden daher besondere Rechtsfragen der katholischen MAVO bzw. des evangelischen MVG anhand der Rechtsprechung der weltlichen und kirchlichen Arbeitsgerichte dargestellt. Außerdem wird die rechtspolitische Diskussion dokumentiert, die eine Novellierung von MAVO bzw. MVG mit dem Ziel besserer Rechtsdurchsetzung, erweiterter Mitbestimmung und mehr Transparenz anstrebt. Dieser Band gibt die Referate und Diskussionen des 4. Symposions der Forschungsstelle für kirchliches Arbeitsrecht an der Universität Tübingen wieder und dokumentiert zudem wesentliche Beschlüsse bzw. Urteile des KAGH (Bonn) und des KGH.EKD (Hannover).
Das Selbstbestimmungsrecht der Kirche, das in der Bundesrepublik verfassungsrechtlich verankert ist, führt nach den Maßstäben der Rechtsprechung des BVerfG zu einer Modifikation des staatlichen Arbeitsrechts. Die vorliegende Arbeit untersucht die Einstellungs- und Loyalitätsanforderungen der Katholischen und Evangelischen Kirche in Deutschland. In der jüngsten Vergangenheit hat es infolge der europäischen Rechtsprechung in Bezug auf dieses geschützte Statut der Kirchen im Arbeitsrecht bedeutende Einschnitte gegeben, deren Konsequenzen für die Kirchen als Arbeitgeber zu untersuchen waren.
Internationale Fragestellungen und Bezüge gewinnen im Kontext der Sozialen Arbeit zunehmend an Bedeutung. In den Texten des Bandes greifen die Autorinnen und Autoren Themen und Fragen zum internationalen Wandel aus unterschiedlichen Perspektiven auf: Zunächst wird ein Überblick der Dimension der Veränderungen gegeben und deren Auswirkungen auf die Soziale Arbeit dargestellt. Anhand spezieller Themen wie Menschenrechte, Armut, HIV und Migration werden diese Befunde genauer analysiert. Mit der Vorstellung von Organisationen und weiteren Möglichkeiten zur Organisationsbildung schließt dieser Überblick zum Stand der Internationalisierung in der Sozialen Arbeit, der für die 2. Auflage überarbeitet und erweitert wurde.
Heft 3/24 geht den Bedeutungen von Arbeit, der Balance von Arbeitszeit und arbeitsfreier Zeit, von Familienzeit und Sorgearbeit, von Muße und Aktivität nach und stellt deren Neuverhandlung stets unter den hohen, in der Enzyklika Laborem exercens formulierten Anspruch, dass der Mensch sich in der Arbeit "selbst als Mensch verwirklicht" und "gewissermaßen mehr Mensch" wird.
Religionen werden nicht selten als Räume der Unfreiheit und Nötigung erlebt. Entweder die Menschen fügen sich ein oder sie sind draußen - und damit diesseitigem und jenseitigem Unheil überlassen. Es gibt aber auch andere religiöse Traditionen. Darin ist Gott so groß und weit, dass allen Menschen unermessliche Liebe und Freiheit zugedacht wird. Auch die Bibel hat diese Anteile. Eine japanische Auto-Werbung nimmt seit Jahrzehnten Anleihe an der biblischen Formulierung: "Nichts ist unmöglich!" Ihr Ursprung ist zurückzuholen. Dass für Gott alles möglich sei, befördert die gerade auch im Christentum mögliche und nötige postkoloniale Transformation. Wo ein grenzenlos solidarischer "Gott" ins Spiel kommt, gewinnt unbegrenzt solidarisches Handeln eine wichtige spirituelle Ressource.