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Reflexion ist eine Schlüsselkategorie für die professionelle Entwicklung von Lehrkräften, welche als Ausbildungsziel in den Bildungsstandards für die Lehrkräftebildung verankert ist. Eine Verstetigung universitär geprägter Forschung und Modellierung in der praxisnahen Anwendung im schulischen Kontext bietet Potentiale nachhaltiger Professionalisierung. Die Stärkung reflexionsbezogener Kompetenzen durch Empirie und Anwendung scheint eine phasenübergreifende Herausforderung der Lehrkräftebildung zu sein, die es zu bewältigen gilt. Ziele des Tagungsbandes Reflexion in der Lehrkräftebildung sind eine theoretische Schärfung des Konzeptes „Reflexive Professionalisierung“ und der A...
Das Übungsbuch richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die ihr kritisch analytisches Denken und ihre argumentative Kompetenz stärken möchten, um sich mit grundlegenden Anforderungen im Studium auseinanderzusetzen. Weiterhin wendet sich das Buch an Lehrkräfte, die ihre Schülerinnen und Schülern aus der gymnasialen Oberstufe in wissenschaftliches Denken einführen und auf Herausforderungen des Studiums vorbereiten. Die Schulung kritisch analytischen Denkens kann dazu beitragen, sich über strittige Sachverhalte im Alltag und vor allem in wissenschaftlichen Kontexten zu verständigen. Hierzu zählt auch, über Werte und moralische Fragen vernunftgeleitet, also sachlich angemessen und fair debattieren zu lernen.
Reflexion und Beratungskompetenzen sind in der Arbeit mit Schüler*innen, Kolleg*innen und Eltern unabdingbar. Angesichts veränderter schulischer Aufgaben und Be- und Überlastungsgefahren für Lehrer*innen ergibt sich die Notwendigkeit entsprechend bewusst geführter Denk- und Handlungsprozesse. Die Beiträge des Bandes geben einen Überblick über theoretische Grundlagen, Verfahren, Methoden und Instrumente zur Förderung von Beratungs- und Reflexionskompetenzen im Lehramt.
"Man kann nicht nur in einer Rolle stecken." (Seda – Mentorin) Lehramtsstudierende werden früh mit der Relevanz der Beziehungsarbeit zu ihren (künftigen) Schüler/innen konfrontiert. Sie professionalisieren sich für ihren späteren Beruf auch durch das wissenschaftliche Studium und die damit verbundenen praktischen Phasen. Was kann nun aber passieren, wenn sie selbst Gelegenheit dazu bekommen, während ihres Ausbildungsprozesses langfristige praktische Erfahrungen mit Schüler/innen zu sammeln -- ohne dabei in der Rolle einer (zukünftigen) Lehrperson aufzutreten? Wie verändert die Tätigkeit als Mentor/in den Blick auf den späteren Beruf? Welche Rollen werden eingenommen? Welche Konflikte, Perspektiven und Strategien entwickeln sich, wenn die Arbeit als Mentor/in möglicherweise die Wahrnehmung einer ganz neuen pädagogischen Vielfalt ermöglicht? Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin der vorliegende Studie nach, indem sie empirisch den Professionalisierungsprozess angehender Lehrpersonen im Zusammenhang mit der (teilweise ambivalenten) Tätigkeit in einem Mentoringprojekt diskutiert.