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Trans Materiality and Queer Politics in Troubling Times
  • Language: de
  • Pages: 198

Trans Materiality and Queer Politics in Troubling Times

  • Type: Book
  • -
  • Published: 2023-04-17
  • -
  • Publisher: V&R unipress

The third issue of TRANSPOSITIONES is devoted to trans concepts of materiality and queer politics emerging from the view of the world entangled in the hybrid relationships of matter, gender, human and nonhuman, technology and epistemology derived from Barad’s agential realist interpretation of quantum physics. The central texts in this issue are the German translations of Karen Barad’s article “Trans-Materialities: Trans*/Matter/Realities and Queer Political Imaginings” and Susan Stryker’s essay “My Words to Victor Frankenstein Above the Village of Chamounix. Performing Transgender Rage”. The basic intention of this issue is, therefore, to form a platform for critical discussion of Karen Barad’s method of discursive transposition of approaches, assuming a subversive coexistence of post-secular conversions of the idea of genesis and physically proven sources of planetary life on Earth.

Frühkindliches Spiel und literarische Rezeption
  • Language: de
  • Pages: 257

Frühkindliches Spiel und literarische Rezeption

Spielen ist fiktional – genauso wie Literatur. Kinder wissen, dass ihre gespielte Wirklichkeit nicht real ist. In der Literatur ist es ähnlich: Autor*innen erzeugen fiktionale Welten; ihre Leser*innen lassen sich auf dieses Fiktionsspiel ein. In diesem Band geht es erstmals darum, wie sich das Spiel und die Begegnung mit Literatur wechselseitig stützen. Beiträge aus erziehungswissenschaftlicher, spielpädagogischer und literaturdidaktischer Perspektive stellen zunächst grundsätzliche Annahmen und den jeweils aktuellen Forschungsstand zum Thema Spiel und Literatur vor. Dabei wird das große Potenzial deutlich, das sich aus dem Zusammendenken von Spiel und Literatur für den frühen Literaturunterricht ergibt. An konkreten Beispielen zeigt sich, welche Perspektiven immersive Medien wie Spielbilderbücher und Bilderbuch-Apps für die Anbahnung literarischer Kompetenz eröffnen und wie sich das Phänomen der Metafiktionalität mit den passenden Medien in Kindergarten und Schule nutzen lässt.

Schwindend schreiben
  • Language: de
  • Pages: 268

Schwindend schreiben

Die Schwindsucht wird im franzosischen 19. Jahrhundert zu der Krankheit schoner, dem Tod geweihter Frauen. Autoren wie Alexandre Dumas und Rene de Chateaubriand vollziehen das literarische Frauenopfer im Zeichen einer Krankheit, deren widerspruchliche Symptomatik die Medizin der Zeit vor Ratsel stellt. Die Studie untersucht Briefe und Tagebucher schwindsuchtiger Frauen, die sich die herrschenden Schwindsuchtsbilder in ihrem Schreiben je unterschiedlich aneignen. Dabei legt sie das Augenmerk auf die Verflechtung von Schrift, Korper und Krankheit, wodurch gerade die Prozessualitat und Unabgeschlossenheit des Schreibvorgangs in den Vordergrund rucken. An den Selbstzeugnissen von Pauline de Beaumont, Celeste de Chateaubriand, Josephine Sazerac de Limagne und Marie Bashkirtseff lasst sich eine ambivalente Dynamik aus Selbstverausgabung und Selbstkonstitution ablesen, Charakteristikum einer ecriture de la consomption, die im literarischen und medizinischen Diskursgefuge der Zeit zu Verschiebungen fuhrt.

Spielräume des Anderen
  • Language: de
  • Pages: 241

Spielräume des Anderen

Die postdramatische Wende bedeutete eine radikale Selbstreflexion des Theaters und seiner Mittel, die zu spezifischen Auseinandersetzungen mit dem Anderen geführt hat. Anhand nicht mehr dramatischer Theatertexte (u.a. von Martin Crimp, Elfriede Jelinek) sowie postdramatischer Inszenierungen und Performances (u.a. von Bobby Baker, Christoph Marthaler, Nicolas Stemann) arbeiten die Beiträger_innen dieses Bandes das Verhältnis von Alterität und »postdramatischer« Theaterästhetik im Hinblick auf Geschlecht, Ethnizität und körperliche »Normalität« heraus. Dabei entstehen neue Blickweisen auf die Charakteristika des postdramatischen Theaters: Es reflektiert über den Fiktions- bzw. Konstruktionscharakter alles Wirklichen und schafft einen Erkenntnisraum, der den Zuschauerinnen und Zuschauern die soziokulturelle Konstruktion gesellschaftlicher Normen sowie deren psychische Verankerung und körperliche Manifestation im Subjekt bewusst macht.

Poetik des Transfers
  • Language: de
  • Pages: 300

Poetik des Transfers

Im Zentrum der Studie steht Else Lasker-Schülers im Zürcher Exil verfasstes Prosabuch »Das Hebräerland« (1937). Dieser sich durch eine hohe Selbstreflexivität auszeichnende Text geht auf eine Nahostreise der deutschen jüdischen Autorin aus dem Jahr 1934 zurück, die sie von Zürich über Alexandrien nach Palästina führte. Im Rückgriff auf kulturtheoretische Schriften etwa von Sigmund Freud, Walter Benjamin oder Michel Foucault erweist sich dabei Else Lasker-Schülers passionierte Auseinandersetzung mit dem »Land des Gottes­buchs« als eine genuin moderne - durchgängig an der Schnittstelle von Sakralem und Profanem operierend -, die eng mit dichterischen Frage­stellungen und kulturgeschichtlichen Trans­forma­­tions­prozessen verschränkt ist.

Gegen den Strich
  • Language: de
  • Pages: 309

Gegen den Strich

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Der Orient Der Frauen
  • Language: de
  • Pages: 374

Der Orient Der Frauen

***Angaben zur beteiligten Person Stamm: Ulrike Stamm ist als Privatdozentin an der HU zu Berlin tätig.

Ästhetisches Verstehen und Nichtverstehen
  • Language: de
  • Pages: 321

Ästhetisches Verstehen und Nichtverstehen

Verstehen und Nichtverstehen sind kulturwissenschaftliche und ideengeschichtliche Leitbegriffe. Je nach theoretischer Ausrichtung und Erkenntnisinteresse schließen sie sich aus, ergänzen sich oder bauen aufeinander auf. Während Verstehensansätze zum literaturdidaktischen Instrumentarium gehören und die Forschung zum Nichtverstehen stärker in Literatur- und Kulturwissenschaft angesiedelt ist, erkunden die vielstimmigen Perspektiven dieses Bandes, ob und inwiefern die Vermittlung von Verstehen und Nichtverstehen in literatur- und mediendidaktischen Fragestellungen möglich ist.

Konstruktive Melancholie
  • Language: de
  • Pages: 410

Konstruktive Melancholie

***Angaben zur beteiligten Person Pohl: Peter C. Pohl wurde mit vorliegender Studie an der Universität Bremen promoviert.

Thomas Bernhard
  • Language: de
  • Pages: 242

Thomas Bernhard

In seinem Roman „Der Untergeher“ nannte Thomas Bernhard den kanadischen Pianisten Glenn Gould eine „klavieristische Weltverblüffung“. Ich habe diese hübsche Formel im Untertitel dieses Buches ein wenig abgewandelt, weil ich glaube, dass der Manierismus einen wichtigen Schlüssel zu diesem bedeutenden Autor darstellt. Denn es ist ja nicht nur so, dass er in seinen letzten beiden Prosawerken mit Parmigianino und Tintoretto zwei der wichtigsten Vertreter dieser Kunstrichtung an exponierter Stelle in seine Texte einflocht (nachdem er bereits in „Verstörung“ ein Gemälde „aus dem späten sechzehnten Jahrhundert“ mit einer besonders stark verdrehten figura serpentinata „zitiert“ hatte). Es ist auch so, dass als spezifisch manieristisch angesehene oder anzusehende Züge seine Dramen und Prosatexte auf eine Weise prägen, die gar nicht überschätzt werden kann. Und zwar sowohl motivisch, was die Auswahl der Sujets betrifft, als auch kompositorisch, was den Stil anlangt.