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On the murderous road to "racial purity" Hitler encountered unexpected detours, largely due to his own crazed views and inconsistent policies regarding Jewish identity. After centuries of Jewish assimilation and intermarriage in German society, he discovered that eliminating Jews from the rest of the population was more difficult than he'd anticipated. As Bryan Rigg shows in this provocative new study, nowhere was that heinous process more fraught with contradiction and confusion than in the German military. Contrary to conventional views, Rigg reveals that a startlingly large number of German military men were classified by the Nazis as Jews or "partial-Jews" (Mischlinge), in the wake of ra...
Seit gut 200 Jahren sind sogenannte "Evangelisationen" markante Kennzeichen erwecklicher und evangelikaler Bewegungen. In Großveranstaltungen, die meist außerhalb kirchlicher Gebäude stattfinden, werden glaubensinteressierte Menschen mit Kerninhalten der christlichen Lehre vertraut gemacht und zu einer persönlichen Reaktion herausgefordert. Dabei wurden im Laufe der Zeit vielfältige Methoden entwickelt, um diese Werbung für den christlichen Glauben möglichst attraktiv zu gestalten: von musikalischen Umrahmungen über szenische Darstellungen bis hin zu multimedialen Präsentationen mit modernster Technik. Im Zentrum steht dabei vielfach die Inszenierung eines sogenannten "Altar Call", d. h. der Aufforderung an die Zuhörer, die Hingabe an Gott dadurch zu dokumentieren, dass man aufsteht und nach vorne zum Altar bzw. zur Bühne kommt. In diesem Tagungsband des 5. Marburger Neupietismus-Symposiums werden verschiedene historische Facetten dieser Evangelisationsbewegung analysiert, um über ihre aktuelle Relevanz und zeitgemäße Kontextualisierungen in der Postmoderne nachzudenken.
Die Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland entstandene evangelische Gemeinschaftsbewegung verstand sich in den Anfängen als Netzwerk von freien Vereinen mit Schwerpunkten im Bereich der Evangelisation und Gemeinschaftspflege. Als sich seit den 1970er Jahren in der Evangelischen Kirche neue Impulse im Bereich des Gemeindeaufbaus Bahn brachen, kam das Thema zeitgleich auch im Bereich des Gnadauer Verbandes auf. Mit inspiriert durch angloamerikanische Einflüsse und freikirchliche Vorbilder sollte das alte Kernanliegen der Evangelisation nun durch ein verstärktes Gemeindebewusstsein neu belebt werden. Viele Landeskirchliche Gemeinschaften entwickelten sich seitdem zu eigenständigen Gemeinden mit einem kompletten Angebot an Gottesdiensten, Gruppen und Kasualien, was eine Neubestimmung des Verhältnisses zu den evangelischen Landeskirchen notwendig machte. In diesem Tagungsband des 6. Marburger Neupietismus-Symposiums werden Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklung nachgezeichnet und analysiert.
In the German Democratic Republic words and ideas mattered, both for legitimizing and criticizing the regime. No wonder, then, that the ruling SED party created a Writers Union to mold what writers publicly wrote and said. Its chief task was ideological: creating a socialist and antifascist culture. But it was also supposed to advance its members' professional interests and enable them to act as public intellectuals with a say in the direction of socialism. Many writers demanded that it pursue this second function as well, which brought it into conflict with the SED. This book explores how the union became a site for the contestation of writers' roles in GDR society with consequences well be...
Wie wurde aus Dorothea Trudel, einer Seidenweberin und Hilfsarbeiterin mit rudimentärer Schulbildung, eine Krankenheilerin, die zahlreiche Menschen, denen Ärzte nicht mehr helfen konnten, gesund machte? Trudels Methode: vertrauensvolles Gebet und Handauflegen – nach Jakobus. Ort des Geschehens: das Bibelheim Männedorf am Zürichsee. Trudels beispielloses Engagement für die Heilung von Kranken machte sie zu einer schillernden, aber auch umstrittenen Persönlichkeit. Ihre Tätigkeit erregte Aufmerksamkeit, Misstrauen, ja scharfe Ablehnung. Deshalb wurde ihr 1861 der Prozess wegen Übertretung des Medizinalgesetzes gemacht. Neunzig Zeugnisse von Personen, die angaben, durch Trudels Wirken gesund geworden zu sein, wurden dem Gericht vorgelegt. Oliver Lutz wertet in seiner Biografie über Dorothea Trudel diese Quellen aus und beleuchtet sie kritisch. Er erforscht detailliert den Lebensweg dieser ungewöhnlichen Frau und erkundet die Phasen ihrer Spiritualität und ihres Wirkens. Entstanden ist ein lebendiges Bild von Dorothea Trudel und ein eindrücklicher Beitrag zur Spiritualitätsforschung.
This is the first book in English to cover the theatrical career of Erwin Piscator. As one of the leading authorities on 20th century German theatre, the author is well-equipped to write about this important director. Most of the text is devoted to the Weimar period and is illustrated with rare pictures and documents.
Includes the section "Literatur" (from 1861 entitled "Literaturblatt" and separately paged)