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Lenis liebste Hundefreundin Frieda ist gestorben, ihr Korb ist leer. Lenis Gefühle spielen verrückt, manchmal ist es so, als zerspringe sie vor lauter Gefühlen im Bauch. Leni braucht Erwachsene, die sie verstehen! Kinder trauern anders als Erwachsene - in einem Moment spielt, lacht und singt das Kind, im nächsten ist es von Trauer und Schmerz regelrecht überwältigt. Dieses abrupte Wechselbad von tiefer Trauer und verspielter Fröhlichkeit, mit dem Kinder oft auf einen Verlust reagieren, irritiert nicht nur die erwachsenen Begleiter, sondern auch die Kinder selbst. Dieses einfühlsame und gleichzeitig frech illustrierte Kinderbuch hilft Kleinen und Großen gleichermaßen behutsam, im Einklang mit ihren Gefühlen durch eine schwierige Zeit zu kommen und zu verstehen, wie Traurigsein funktioniert. Leni lernt, dass es völlig in Ordnung ist, in diese große Trauerpfütze zu platschen - und auch wieder herauszuspringen!
Gegen Angst und Scham und Schweigen Seit Hanna im Ferienlager von Stefan sexuell missbraucht wurde, ist nichts mehr wie vorher. Sie hat keine Lust mehr auf das, was ihr früher Spaß machte, leidet unter Panikattacken und kann sich in der Schule nicht mehr konzentrieren. Sie weiß erst nicht, ob sie ihren Eltern und ihrer besten Freundin davon erzählen soll. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie erlebt Hanna dann, dass es Menschen und Methoden gibt, die ihr ganz allmählich helfen – die ihr sogar Spaß machen. Die graue Wolke lichtet sich! Ein Lesebuch, das Gespräche über sexuellen Missbrauch erleichtert, mit therapeutischen Behandlungssettings und Methoden vertraut macht und die Hoffnung auf Besserung stärkt. Ein explizites Buch für Kinder ab neun Jahren und ihr soziales Umfeld, das sexuellen Missbrauch und die Folgen für Betroffene und Eltern thematisiert, aber auch den Behandlungsverlauf sowie die Chance der Kinder, mit Unterstützung wieder in den Alltag zurückfinden zu können, konkret darstellt – ein Erklär- und Mutmachbuch in einem, geschrieben von Expert*innen.
Lebensthema Essstörung Menschen mit langfristiger anorektischer Belastung geben Einblick in ihr Leben mit einer Essstörung: Das Thema ist nicht die perfekte Heilung, sondern der persönliche Weg zur Genesung: Der offene Umgang mit der Krankheit, die Akzeptanz ihrer Bedeutung für das eigene Leben und die Entdeckung der eigenen Ressourcen sind ermutigende Ansatzpunkte für andere Betroffene und Unterstützer*innen. Die Autor*innen im Alter von 20 bis 65 Jahren leben schon längere Zeit mit ihrer Erkrankung. Sie gehen auf schwierige, aber auch hoffnungsvolle Zeiten ein, berichten gleichermaßen über Verzweiflung wie Glück. Nach und nach haben sie Gleichgewichte für sich wiederhergestellt, die Erkrankung in ihre Lebensgeschichte integriert und so zu Nachsichtigkeit mit sich selbst und einer gesunden Einstellung zu ihrem eigenen Körper gefunden. Jede Geschichte endet mit einer Aufzählung an Dingen, aus denen die Autor*innen im Alltag Kraft schöpfen. Ein Ermutigungsbuch, das anderen Betroffenen Kraft gibt und Verständnis vermittelt. Ein Serviceteil mit Buchtipps und hilfreichen Links sowie Adressen rundet das Buch ab.
Seit Leos Papa Krebs hat, ist alles anders. Aus dem Krankenhaus kommt er ohne Haare, ist dünn und müde und sofort genervt, wenn Leo und Lisa streiten. Leo weiß nicht, wohin mit seinen Gefühlen und Fragen: Was ist Krebs, wird Papa sterben? Darf Leo den Krebs auch mal vergessen und mit seinem Freund Malte unbekümmert Fußball spielen? Das Buch gibt kindgerechte Antworten und hilft Familien, darüber zu sprechen, was die Kleinsten bewegt.
Eine verlässliche Klärungshilfe für Angehörige von Alkoholabhängigen! Dieser Ratgeber unterstützt dabei, eine realistische Bestandsaufnahme der familiären Situation zu machen, die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. In den Jahren der schleichenden Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit sind Angehörige von Alkoholkranken ratlos und verunsichert. Sie trauen ihren Augen nicht und fragen sich immer wieder, ob es wirklich ein Alkoholproblem gibt oder ob sie mit ihren Sorgen übertreiben. Die Autorin, Mutter zweier Söhne, war lange Zeit mit ihrem alkoholabhängigen Ehemann zusammen und rät Angehörigen zur Klarheit: Augen öffnen, Realitäten erkennen, Realitäten akzeptieren, handeln. Ihr Buch hilft Angehörigen, Alkoholprobleme zu identifizieren und zwischen den Bedingungen zu unterscheiden, die sie selbst ändern können und jenen, die sie dem Trinkenden überlassen müssen. Die 4. Auflage des Buches wurde komplett aktualisiert und überarbeitet.
Licht ins Dunkel bringen »Ziel des Buches ist es, Informationen zum Verständnis depressiver Störungen und deren Behandlung zu geben. Wir hoffen, dass die Informationen und Anregungen in diesem Buch Ihnen dabei helfen, sich selbst oder einen depressiven Angehörigen besser zu verstehen und – in dieser schweren Zeit – liebevoll zu begleiten.« Geschätzt leiden weltweit etwa 350 Millionen Menschen an depressiven Störungen. Für ihre Entstehung und Aufrechterhaltung ist weder ein »Depressions-Gen« noch ein Mangel an Botenstoffen im Gehirn verantwortlich – die Wahrheit ist komplexer: Depressionen entstehen, wenn vielfältige biologische, psychologische und soziale Problemkonstellationen zusammenkommen. Vor diesem Hintergrund informiert das vorliegende Buch über den aktuellen Wissensstand zum Erscheinungsbild, zum Verlauf und zur Häufigkeit depressiver Störungen. Diagnosestellung, Erklärungsansätze sowie Behandlungsmethoden und Therapieformen werden vorgestellt und erläutert.
Fast alle Autisten vereint das Gefühl, nicht dieselbe Sprache wie ihre Mitmenschen zu sprechen. Wenn eine Diagnose gestellt wird, ist deshalb zunächst die Erleichterung oft groß. Was bleibt, sind vielfältige Überlastungssituationen und der Druck, in der Welt der Nicht-Autisten zu funktionieren. Dieses Buch gibt Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen einen kleinen Werkzeugkoffer an die Hand: Es regt zu einem bewussteren Umgang mit den eigenen Besonderheiten an, befördert Akzeptanz der eigenen Schwächen und Stärken und vermittelt neues Selbstvertrauen.
Das toll illustrierte Buch für Kinder ab fünf Jahren besticht durch seine spannende Geschichte: Loris ist gern mal für sich allein. Er fühlt sich wohl, wenn jeder Tag dem andern gleicht, und aufregende Klassenfahrten mag er nicht. Sein Schulfreund Leo hingegen spielt Fußball und liebt Trubel und Abenteuer. Zum Glück gibt es Annika, die ihre Pausen mit Loris verbringt. Für den Sachunterricht dürfen die drei sich ein Tier aussuchen, über das sie berichten sollen. Sie entscheiden sich für die Nachbarskatze, doch die ist plötzlich weg. Doch Loris’ besondere Begabung führt die Geschichte zu einem guten Ende ... Das hochwertige Bilderbuch - vermittelt Kindern das Störungsbild Autismus - macht Loris »Anderssein« überraschend leicht nachvollziehbar - zeigt, wie die Inklusion autistischer Kinder in Schule und Kindergarten funktionieren kann - ist empfehlenswert für Kinder mit und ohne einer Autismus-Spektrum-Störung ASS, Eltern und Geschwister, Erzieher/innen, Lehrer/innen, Betreuende und Therapeuten/innen.
Die meisten Krisen und psychischen Störungen sind mit Scham- und Schuldgefühlen verknüpft. Wenn quälende Selbstabwertung und soziale Ängste überhand nehmen, hilft dieser aus der therapeutischen Praxis entstandene Ratgeber. Er ermutigt Betroffene, sich wohlwollend mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen und eignet sich sowohl als Begleitbuch für die Therapie als auch als Anleitung zur Selbsthilfe. Warum fühlen wir uns schuldig, welche Funktionen erfüllen Schuld und Scham, wie sehen die verinnerlichten Regeln aus, und machen diese noch Sinn? Das eigene, individuelle Scham- und Schulderleben zu reflektieren und seine Entstehung zu erforschen heißt auch, die Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen herzustellen. Man kann lernen, sie angemessen zu artikulieren und für ihre Befriedigung Sorge zu tragen. Denn: Wer zu Scham- und Schuldempfindungen fähig ist, verfügt über Empathie und kann sie auch für sich selbst nutzen. Zahlreiche Fallbeispiele und Übungen zeigen, wie.
Neustart nach dem Ausstieg »Es gehört so viel Mut dazu, ein System, in dem du groß geworden bist, zu hinterfragen und dem den Rücken zuzukehren. Das ist ein Glaubens- und Heimatverlust und ein völliger Neustart in einer fremden Welt. Es ist so mutig. Das ist einfach ganz, ganz groß.« Melanie, 38 Jahre, Sektenkind In sektiererischen Gruppierungen aufzuwachsen bedeutet häufig, gravierenden Einschränkungen, Belastungen und Traumatisierungen ausgesetzt zu sein. Der Ausstieg wird oft nicht als Erleichterung empfunden, sondern als belastende Verlustsituation. Ausgestiegene verlieren ihre Heimat und fühlen sich in der fremden Welt hilf- und orientierungslos. Dass es ein Leben nach der Sekte und positive Perspektiven gibt, zeigt dieses Buch eindrücklich anhand vieler O-Töne erwachsener Sektenkinder. Ihre Erfahrungsberichte ermutigen, sich Hilfe zu suchen und das Erlebte in die eigene Biografie einzuordnen.