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How »family« is construed on a material and discursive level has gained increasing interest among educational and social work professionals. The contributors to this volume address that question in relation to the diverse everyday practices of »doing family« by its heterogeneous members. The contributions build a transdisciplinary bridge between research on family life on the one hand and research on the formatting of family in welfare state contexts on the other. Fundamental to this is a decentred and fluid understanding of family that conceives itself as a contested set of relational activities in people's everyday lives that are socially recognized as »familial«.
How did far-right, hateful and anti-democratic ideologies become so successful in many societies in Europe? This volume analyses the paradoxical roles sexual politics have played in this process and reveals that the incoherence and untruthfulness in right-wing populist, ultraconservative and far-right rhetorics of fear are not necessarily signs of weakness. Instead, the authors show how the far right can profit from its own incoherence by generating fear and creating discourses of crisis for which they are ready to offer simple solutions. In studies on Poland, Hungary, Spain, Italy, Austria, Ireland, Northern Ireland, Portugal, France, Sweden and Russia, the ways far-right ideologies travel and take root are analysed from a multi-disciplinary perspective, including feminist and LGBTQI reactions. Understanding how hateful and antidemocratic ideologies enter the very centre of European societies is a necessary premise for developing successful counterstrategies.
This edited book brings together humanities and social sciences scholars from the various disciplines at the nexus of discourse studies and ethnography to reflect on questions of institutional practices and their political concerns. Institutional order plays an important role in structuring power relations in society. Yet, contrary to common understandings of structure, institutional orders are far from fixed or stable. They constantly change, and they are resisted and reimagined by social actors. The 20 studies collected in this edited volume develop the notion of institutionality as an overarching perspective to explore how institutional actors and institutional practices order and reorder...
The publication takes account of the fundamental developments transforming social work in Europe at the beginning of the 21st century. A European standard of social work has already emerged, but models for future European social work are absent. Therefore the compendium gives an overview of the current transformation process for the first time, discusses the visible and invisible changes and maps out where social work is positioned in the emerging post-welfare states.
Der Band schließt an aktuelle Transformationsdiagnosen Sozialer Arbeit an und fokussiert auf neue Widersprüche, die sich im transformierten Wohlfahrtsstaat ergeben. Ausgehend von einem grundlegenden Wandel des wohlfahrtstaatlichen Arrangements, verändert sich Soziale Arbeit, was durch Begriffe wie ‚Aktivierung‘, ‚Eigenverantwortung‘, ‚Effektivierung‘ oder ‚Wirkungsorientierung‘ markiert ist. Mit verschiedenen Analysen liefern die Beiträge neue Ansatzpunkte einer professionellen Sozialen Arbeit, die sich der Gestaltung gegenwärtiger Transformationsprozesse stellt.
Im Fachdiskurs um Professionalität – und damit verbunden um Profession, Professionalisierung und professionelles Handeln als Schlüsselbegriffe der Sozialen Arbeit – besteht Klärungsbedarf. Dies betrifft sowohl die Theorie und die Praxis als auch die Lehre als vermittelnde Instanz, insbesondere den Theorie-Praxis-Transfer. Vor dem Hintergrund wird in diesem Sammelband von den Autor*innen aus Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit der Fokus auf Theorie, Praxis und Lehre gerichtet, um dieses begriffliche Spannungsfeld aus unterschiedlichen Perspektiven zu reflektieren und dabei Möglichkeiten, Grenzen und Herausforderungen der Entwicklung von Professionalität herauszuarbeiten.
Soziale Arbeit hat sich immer wieder zu sozialen Bewegungen ins Verhältnis gesetzt – dieses aber nicht weiter definiert. Dieses Buch geht dem Verhältnis von Sozialer Arbeit zu sozialen Bewegungen empirisch nach und betrachtet den Entstehungszeitraum Sozialer Arbeit – das Deutsche Kaiserreich und die Weimarer Republik. Die Autorin fragt danach, wie in Zeitschriften der Arbeiterbewegungen, der Jugendbewegung und der bürgerlichen Frauenbewegung sowie in klassischen Theorieansätzen Sozialer Arbeit die historischen Grundbegriffe „Volk“ und „Nation“ thematisiert werden und welche Schlüsse sich daraus auf das Verhältnis von Sozialer Arbeit zu sozialen Bewegungen ziehen lassen.
Wo gesellschaftliche Verhältnisse unabänderlich erscheinen und Alternativen zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Wirklichkeit kaum formulierbar sind, zielt die Auseinandersetzung mit dem Thema Kritik darauf, Handlungsspielräume zu öffnen. Was aber ist Kritik genau? Die philosophische Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit von Kritik und deren Bedeutung für die Beobachtung von Wirklichkeit erscheint für die Soziale Arbeit zunächst sehr abstrakt. Die Beiträge des Bande zeigen, wie aus unterschiedlichen theoretischen und interdisziplinären Bezügen Kritik formuliert werden kann und welche Bedeutungen diese für die Soziale Arbeit entfalten.
Die Gesellschaft ist im Wandel: Für Organisationen wird es angesichts instabiler Umweltbedingungen immer schwieriger, an langfristigen Planungen festzuhalten. Stattdessen wächst der Bedarf an neuen und flexiblen Planungsformen, die innovativ mit Bestehendem agieren können. Improvisation bietet sich als eine solche Form an – als lernbare Handlungskompetenz ebenso wie als Technik des konstruktiven Umgangs mit Unordnung. Christopher Dell zeigt, wie Improvisation zur Technologie werden kann: vermittels einer Theorie, die einerseits Organisationen weder als Substanz noch als Behälter, sondern als Performativ interpretiert und andererseits improvisationales Handeln als Technik zu denken und zu orientieren vermag.