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Im Januar 2022 outeten sich über hundert hauptamtliche, ehemalige und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Kirche in Deutschland als LGBTIQ+. Dieses Buch bündelt einige ihrer Erfahrungen, Geschichten und gibt Antworten auf existenzielle Fragen: Was heißt es als nicht binäre Person für ein katholisches Bistum zu arbeiten? Was macht es mit einem Priester, wenn er sein Schwulsein verheimlichen muss? Wie offen darf eine lesbische Religionslehrkraft ihre Identität zeigen? Nimmt mich Kirche so an, wie ich bin? Das sind Fragen, die weit über Deutschland hinausgehen und weltkirchliche Bedeutung haben und die in diesem Buch authentisch und mitreißend geschildert werden, direkt aus dem Leben. Dazu erklären Experten, welche psychischen Auswirkungen es haben kann, wenn sie in der katholischen Kirche ihre sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität verheimlichen müssen oder wie sich Coming-out und sexuelle und geschlechtliche Vielfalt aus moraltheologischer Perspektive einordnen lassen. Das gemeinsame Ziel: Ein drängender Appell für eine »Kirche ohne Angst«, in der Menschen darin offen und ehrlich ihre Identität leben können.
"Der Mensch" ist ein klassisches Thema des schulischen Religionsunterrichts – hier kommt zum Tragen, was theologische Anthropologie zur Deutung menschlicher Existenz beiträgt, hier werden "Probleme" menschlicher Lebensführung verhandelt: von "Angst und Vertrauen" über Fragen der "Künstlichen Intelligenz" bis zur "Verantwortung" von Menschen. Anthropologie ist darüber hinaus ein Faktor des Religionsunterrichts – denn Lehrende unterrichten und fördern, kommunizieren und handeln im Gegenüber zu ihren Schüler:innen und im System Schule auf der Basis anthropologischer Annahmen, die aus theologischer Reflexion, aus ihren beruflichen Erfahrungen u. a. m. gespeist werden. Und nicht zulet...
Ein radikales JA zur Menschlichkeit in der Kirche In einer Zeit voller Skandale in der katholischen Kirche, in der viele Menschen Ausgrenzung, Diskriminierung und sogar sexualisierte Gewalt erlebt haben, ist Veränderung dringend notwendig. Birgit Mock teilt in ihrem Buch tiefe Einsichten über die Bedeutung von Nächstenliebe und Menschenwürde im heutigen christlichen Kontext. Sie zeigt, dass eine Rückbesinnung auf diese Grundwerte für die Zukunft der katholischen Kirche entscheidend ist. Denn wenn die Würde des Menschen wieder zum Orientierungspunkt wird, wird sich auch die Kirche dahingehend verändern. Ihr Buch ist ein Wegweiser für alle auf diesem Weg: dem synodalen Weg. - Wandel d...
Nach 1 1⁄2 Jahren Vorbereitungszeit erscheint die Zeitschrift ab Heft 1 2015 mit verändertem Layout und überarbeiteten Rubriken. Zum Auftakt dieses Neustartes haben wir drei Autor(inn)en unterschiedlicher Konfession gebeten, ihrem Verständnis von Spiritualität anhand von Joh 6,63 nachzugehen - diesem Vers entstammt der Name der Zeitschrift GEIST & LEBEN. Das Stundengebet als liturgisch fundierte Spiritualität und ökumenische Chance beleuchtet Johannes Uphus. Im "Jahr der Orden" wollen wir verschiedentlich auf Geschichte und Gegenwart christlicher Ordensspiritualität schauen: Elisabeth Peeters OCD lässt Teresa von Ávila in einem Brief zu uns sprechen, Klaus Mertes SJ reflektiert ü...
Queer" steht für Lebenswirklichkeiten, die patriarchale und heteronormative Muster unterlaufen. An deren Durchsetzung war und ist das Christentum in großem Maß beteiligt. Gott queer zu denken, schließt darum die radikale Dekonstruktion überkommener religiöser Bilder ein – und eröffnet gerade damit ungeahnte Zugänge zu einem Gott, der/die sich als immer schon anders erweist als von uns gedacht. Das Buch führt in queer-theologische Diskurse ein, die sich bislang vor allem im angelsächsischen Sprachraum entwickelt haben. Darüber hinaus zeigt es, dass "queer" mehr ist als ein Modeausdruck. Als Leitbegriff eines kritischen Empowerments kann er zugleich dabei helfen, zu neuen Dimensionen der Gottesrede vorzustoßen. → Queer sein gehört zur Kirche dazu
Gesellschaftliche Veränderungen wirken sich auch auf die Orte von Religion aus. Eine oft "passagere Religiosität" führt nicht wenige Menschen für eine kurze Zeit in die Kirchenräume der Städte. Den Zusammenhängen von Religion, Raumerleben und Raumgestaltung geht dieser Band auf inspirierende Weise nach.
Die Beiträge in diesem Band verdeutlichen religiöse und weltanschauliche Vielfalt in Caritas und Diakonie als erwünschte Personal- und Organisationsentwicklung. Die Referate und Diskussionen des 9. Symposions der Forschungsstelle für kirchliches Arbeitsrecht an der Universität Tübingen befassten sich zudem mit der Personalpolitik in kirchlichen Unternehmen nach aktueller Rechtsprechung und mit der bevorstehenden grundlegenden Reform der katholischen Grundordnung.
»Ich bin als Sozialdezernentin eingeschlafen und als Oberbürgermeisterin aufgewacht.« Wer ist Henriette Reker? Was will die neue Kölner Oberbürgermeisterin? Welche Pläne hat sie für die Stadt, die in letzter Zeit immer wieder, sogar international, in die Schlagzeilen geraten ist? Jonathan Briefs und Pascal Siemens haben Reker während ihrer Wahlkampagne begleitet, sind selbst Zeugen (und Opfer) des Messerattentats am Tag vor der Wahl geworden. Sie zeichnen Rekers ungewöhnliche Wahlkampagne nach und porträtieren eine Frau, die mit herkömmlicher Parteipolitik bricht und neue Wege geht. Silvester 2015. Die »Kölner Ereignisse« am Hauptbahnhof der Domstadt erschüttern die Stadt – ...
Als Priester aus Leidenschaft blickt Bernd Mönkebüscher nach über 30 Jahren nun wie die Emmausjünger nach dem Tod Jesu auf die katholische Kirche: Missbrauch, Vertuschung, Ausgrenzung, Diskriminierung, Gesprächsverweigerung und Kirchenaustritte. Schonungslos ehrlich und authentisch sieht er der Gebrochenheit ins Angesicht. Auf dem Hintergrund seiner persönlichen Erfahrungen fragt Mönkebüscher nach jener Sehnsucht, die aufbrechen und Jesus weiter nachgehen lässt. Bei einem queeren Gottesdienst schöpft er Hoffnung. Er ist überzeugt: Wunden zeigen zu dürfen und sich gegenseitig zu unterstützen, führt ins Herz des Glaubens.
Das Buch "... Weil Gott es so will - Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin" ist innerhalb wie außerhalb der Kirche auf enorme Resonanz gestoßen und hat das Thema Ämter für Frauen in der Kirche erneut in den Fokus der Diskussion gerückt, auch im Synodalen Weg. Das jetzige Buch macht den nächsten Schritt: 100 Männer der Kirche, darunter viele Prominente - Priester, Diakone und Ordensleute, auch eine Reihe Bischöfe - solidarisieren sich mit dem Anliegen der Frauen. In persönlichen Erfahrungsberichten schildern sie, wo sie das Gegenüber der Frauen in der Seelsorge und das gemeinsame Engagement der Geschlechter in der Pastoral vermissen. Die vielstimmigen Zeugn...