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Kathrin Nieder-Steinheuer hat ein Modell entwickelt, mit dem sich die kommunikative Verfasstheit der Kategorie des Christlichen im Unterhaltungsformat analysieren lässt. Grundlegend dafür ist der in den untersuchten Formaten festgestellte Zusammenhang zwischen kirchlichen Räumen und geographischen Konzepten einerseits und religiöser Normativität und statistisch-normalistischen Konzepten andererseits. Die bisherige theologisch dominierte Religiotainment-Forschung wird somit durch ein nicht normatives Analyseinstrument für die kulturelle Gegenwart des Christlichen im Unterhaltungsformat ergänzt.
Bildung im digitalen Kontext hat durch die Covid-19-Pandemie zu tiefgreifenden Veränderungsprozessen auf vielen Ebenen im Bereich der Infrastruktur, Methodik und Didaktik an Hochschulen geführt. In den vergangenen zwei Jahren wurden digitale Lehrkonzepte weiterentwickelt, in die Praxis umgesetzt und vieles, was vorher nur ansatzweise in die Lehre eingebunden wurde, hat sich aufgrund der besonderen äußeren Umstände zunehmend etabliert. Bereits im Jahr 2003 widmete sich die GMW-Tagung dem Thema "Nachhaltigkeit", was zeigt, dass dieses Thema die mediendidaktische Diskussion schon seit langem prägt. Vor diesem Hintergrund widmen sich die Beiträge der GMW-Konferenz 2022 der Frage, ob und wie sich in den letzten Jahren unter dem Eindruck der Pandemie neue Perspektiven für die Nachhaltigkeit der Bemühungen um eine Erneuerung der Bildung mit digitalen Medien ergeben haben. Insbesondere werden Themen wie Qualität in der Lehre, personalisierte Lehrkonzepte, inklusive Bildungstechnologien und Hochschulentwicklung im Kontext der Digitalisierung behandelt.
Die Lernwelt Hochschule ist in Bewegung. Der „shift from teaching to learning" erfordert einen immensen Veränderungsprozess. Ein dreijähriges Forschungsprojekt des Learning Research Centers der Hochschule der Medien Stuttgart hat diese Thematik im Fokus. In diesem Band wird ein fundierter Überblick über aktuelle Entwicklungen gegeben. Dabei werden sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse aufbereitet als auch Good-Practice dokumentiert.
Verbreitete Analyseraster wie ‚Feindbild Islam‘ werden der Vielschichtigkeit des medialen Islamdiskurses nicht gerecht. Tim Karis entwickelt daher eine diskursanalytische Methodik, die Ambiguitäten und Dynamiken in den Bildern und Narrativen des Fernsehens in den Blick nimmt. Er zeigt, dass das Islambild der Medien nicht eindimensional ist, sondern sich aus kontingenten und teils konkurrierenden Deutungsmustern zusammensetzt, die sich historisch wandeln.
Radikalkonstruktivistische Ansätze werden in der Theologie bislang eher zurückhaltend aufgegriffen. Zu groß scheint die Sorge, mit einer solchen Erkenntnistheorie, die alle Wahrnehmung und Erkenntnis als Konstruktion versteht, die Verbindlichkeit der eigenen Rede zu riskieren. Wenn auch Gott zum Konstrukt wird, wie kann man dann noch verbindlich Theologie treiben? Jonas Maria Hoff greift diese Vorbehalte auf und kontert sie in ausführlichen Analysen mit möglichen Vorzügen eines Theoriekontakts von radikalem Konstruktivismus und (Fundamental-)Theologie. Dabei setzt er Schwerpunkte in der Auseinandersetzung mit den Themen Religiosität, Mystik, Paradoxalität und Normativität.
Die vorliegende Studie untersucht Joyce Meyers Erfolgstheologie und zeigt, dass sich diese Theologie mit einer Wohlfühlbotschaft paart, in der das Genießen des Lebens zum wichtigsten Ziel des Glaubens wird. Joyce Meyer unterwirft dabei das Gottesbild marktförmigen Kriterien. Die Studie legt dar, dass Joyce Meyer die Brauchbarkeit Gottes über seine Unverfügbarkeit stellt und ein konsumförmiges Bedürfnis nach dem konkreten Nutzen der Gotteserfahrung bedient.
Lukas Grill erforscht am Beispiel der Rede über "Arbeit" religiös potenzierte Umbruchsmomente alltäglicher Kommunikation. Anhand von 10 Gesprächen, die nach der projektspezifisch entwickelten Methodik des sprachraumorientierten Gesprächs durchgeführt und nach den Maßgaben der Konversationsanalyse ausgewertet werden, analysiert er, wie die Gesprächspartner im Sprechen über Arbeit ihre eigene Existenz auslegen. Mit einem dreidimensionalen Modell zur Deutung überschießender Momente in der Kommunikation leistet der Autor einen Beitrag zu religionstheoretischen Diskursen in der Theologie und ihren Nachbardisziplinen. Gleichzeitig entwirft er Perspektiven für Theoriediskurse über einzelne Praxisfelder innerhalb der Praktischen Theologie (z. B. für das Seelsorgegespräch, die Predigt und den Religionsunterricht).
Aneignungen des Humanismus describes the reception and adaptation of new educational ideas at the University of Ingolstadt in the later Middle Ages. Based on manuscript research, this study explains how the process of adopting new educational procedures relates to the broader contexts for social, economic and institutional framework of teaching and learning in the 15th century.
Dieses Buch geht zunächst auf die Präsenz von Kirche in Medien und auf unterschiedliche Darstellungen „Die Luthers im Pfarrhaus“ ein. Anschließend wird das Medium Pfarrer-Film (1910-2017) mit seinen verschiedenen Ausprägungen und Themenfeldern, Wirkungen und Möglichkeiten der Auseinandersetzung in den Blick genommen. Die ausführliche Darstellung von 53 Einzelbeispielen mit Interpretationen, Schlüsselszenen und Bewertungen bilden den Kern des Buches.
Der digitale Wandel beschäftigt Hochschulen schon länger, doch verhalf die Corona-Pandemie zu einem Aufschwung in der Digitalisierung. Auch Hochschulbibliotheken sind für die digitale Bildung von Bedeutung. Es gilt herauszufinden, welche Anforderungen an die Lernraumgestaltung dadurch entstehen. Wie kann der Lernort Wissenschaftliche Bibliothek bei der Nutzung von neuen Technologien und dem Erwerb der dafür benötigten Kompetenzen helfen, und um welche Angebote und Dienstleistungen kann er ergänzt werden? Verena-Christin Schmidt untersucht, wie Lernräume in Wissenschaftlichen Bibliotheken digital und hybrid gestaltet werden können, um die heutige Lehre an Hochschulen kompetenzorientie...