You may have to Search all our reviewed books and magazines, click the sign up button below to create a free account.
None
Die Beiträge in diesem Band dokumentieren die Ergebnisse einer Tagung von Experten des Stiftungsrechts zu Fragen der Grenzen zulässiger Stiftungsformen und Stiftungszwecke sowie der Reform des Stiftungsprivatrechts. Die bisher nur punktuell geäußerte Kritik an der Praxis der Ausgestaltung von Stiftungen durch Staat und Private wird hier gebündelt wiedergegeben. Die Autoren der Beiträge beleuchten Grundfragen der stiftungspolitischen und stiftungsrechtlichen Diskussion in Deutschland. Dabei zeigt sich, daß von einer "überschießenden Instrumentalisierung" gesprochen werden kann, wenn vom Leitbild der "gemeinwohlkonformen Allzweckstiftung" abgewichen wird. Beiträge von: Christoph Mecking, Dominik von König, Klaus Vogel, Olaf Werner, Janbernd Oebbecke, Doreen Kirmse, Ulrich Battis, Jochen Rozek, Albrecht Fiedler, Michael Kilian, Rainer Schröder, Karlheinz Muscheler, Bernd Andrick und Ben Michael Risch.
None
Kuratoren sind in den letzten Jahren neben Museumspädagogen und Gestaltern verstärkt ins Blickfeld der museologischen Forschung gerückt. In einer aktuellen Studie zur Besucherorientierung stellt Maren Ziese zeitgenössische kuratorische Praktiken in Kunstausstellungen vor. In Rückbindung an die Relationale Ästhetik fragt sie, ob Kunst-Kuratoren ein soziales Umfeld in Ausstellungen kreieren und wie Partizipations- und Kommunikationsmöglichkeiten für das Publikum eröffnet werden. Der Band bietet einen Kriterienkatalog partizipatorischer Praktiken und arbeitet Handlungsmöglichkeiten für Ausstellungsmacher heraus.
Die Erfindung des europäischen Kaleidoskops, eine Zusammensetzung der altgriechischen Wörter kalos (schön) und skopeô (sehen), ist auf das Jahr 1817 zu datieren. Es handelt sich um ein Fernrohr ähnliches Instrument, bei dem sich durch Drehung bunte Glassteinchen durch Spiegelung in einem Winkelspiegel zum Bild eines regelmäßigen Musters anordnen. Der schottische Wissenschaftler Sir David Brewster, der sich als Pharmazeut und Rechtsanwalt durch Studien zur Optik (Polarisation des Lichts) auszeichnet, verantwortete das Instrument, das in der frühen (ästhetischen) Moderne hohe Popularität erlangte.
Establishing the context within which organizers who staged spectacular popular science exhibitions for urban middle-class audiences and the physicians as well as activists who provided commentaries functioned; this dissertation is a study in social history that seeks to determine how presentations of what it meant to be German evolved from the 1870s to the eve of the Great War in 1914. Research topics include: * Hagenbeck's Ethnographic People Shows * The Berlin Hygiene Exhibition of 1883 * The Berlin Trade & Colonial Fair of 1896 * Karl August Lingner, mouthwash magnate, philanthropist and innovator of the textbook-style exhibit * Taking the first major international health exhibition from idea to reality * The International Hygiene Exhibition in Dresden in 1911 *** [Reprint of Dissertation with Minor Corrections and New Pagination]
***Angaben zur beteiligten Person Engelmeier: Hanna Engelmeier hat Philosophie und Kulturwissenschaft in Münster, Berlin und Berkeley studiert. Sie arbeitet als Postdoktorandin im Kolleg »Schreibszene Frankfurt« an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
"Das war doch alles ganz anders" oder "Genauso war's". Die Reaktionen von Museumsbesuchern in einer zeithistorischen Ausstellung können sehr unterschiedlich ausfallen. Diese interdisziplinäre Besucherforschungsstudie untersucht die generationenspezifische Wahrnehmung von Museumsbesuchern in einer zeithistorischen Ausstellung, der Dauerausstellung "Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945" im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. In Interviews mit Museumsbesuchern aus unterschiedlichen Generationen werden Schwerpunkte, Trends, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ausstellungsrezeption herausgearbeitet. Es zeigt sich: Generationenzugehörigkeit und Erinnerung eines Museumsbesuchers sind in Kombination mit, aber auch unabhängig von angebotsseitigen Komponenten sowie sozio- und geschichtskulturellen Einflüssen die handlungs- und rezeptionsleitenden Faktoren. Sie bestimmen nicht nur mit, welchen Objekten und Themen der Besucher sich widmet und welche Deutungen sowie Assoziationen er konstruiert, sondern auch wesentlich, welchen Sinn er grundsätzlich dem ganzen Museumsbesuch und seinem persönlichen affektiven wie kognitiven Zugewinn durch diesen zuschreibt.