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Grundschulenglisch kompetent unterrichten Qualitativ hochwertiger Englischunterricht in der Grundschule hängt vor allem von der professionellen Kompetenz der Lehrkräfte ab. Der vorliegende Band in englischer Sprache behandelt in 13 Kapiteln grundlegende Themen und Konzepte für deren Entwicklung in Aus- und Fortbildung sowie im Selbststudium. Der Praxisband geht auf die besonderen Bedingungen der Bundesrepublik Deutschland ein und berücksichtigt die internationalen Forschungen zum Fremdsprachenunterricht in der Grundschule. Er ist dabei dem aufgabenorientierten Lehren und Lernen verpflichtet. Ausgehend von der Heterogenität heutiger Grundschulkinder und der Komplexität des fremdsprachli...
Ausgehend vom Phänomen des Funktionalen Analphabetismus stellt der Band Erkenntnisse zu Schriftspracherwerb und -förderung vor. Wissenschaftliche Beiträge und Praxisberichte fokussieren dabei neue Handlungsfelder und Handlungsformen in Kindergarten, Schule sowie Kinder- und Jugendhilfe.
Der schulische Umgang mit Literatur sollte immer sowohl die Text- als auch die Rezipient*innen-Seite in den Blick nehmen. In diesem Sinne beschäftigen sich die in dieser Festschrift versammelten Beiträge mit der Frage, welche Voraussetzungen auf der Textseite gegeben sein sollten, um den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zum Text zu ermöglichen, der ausgehend von einer emotionalen Aktivierung durch den Text auch das Potential zur Auslösung rationaler Reflexionsprozesse aufweist. Hier rücken vor allem Fragen der Textauswahl und der Gattungs-spezifik in den Fokus. Weitere Beiträge nehmen methodische Überlegungen in den Blick und untersuchen, wie Texte didaktisch aufbereitet und präsentiert werden können, um auch auf dieser Ebene emotionale und kognitive Prozesse initiieren zu können.
Die gesprächsförmige Begegnung mit Literatur ist grundlegend für die literarische Sozialisation. Eine besondere Form, diese Begegnung und die daraus resultierenden Verstehens- und Lernprozesse didaktisch zu gestalten, bietet das Heidelberger Modell des Literarischen Unterrichtsgesprächs. Seit seiner Entstehung vor knapp 20 Jahren hat es in der fachdidaktischen Diskussion große Resonanz erfahren und gehört inzwischen zum festen Bestandteil des schulischen Literaturunterrichts aller Schularten und Klassenstufen. Der vorliegende Band vereint Beiträge, die aus dem von den Herausgebern veranstalteten dritten Heidelberger Symposion zum Literarischen Unterrichtsgespräch hervorgegangen sind. In didaktischen Reflexionen und empirischen Rekonstruktionen befassen sich die Beiträge aus unter-schiedlichen Perspektiven mit dem Ansatz und ordnen ihn in den fachdidaktischen Diskurs ein. Die Leserinnen und Leser erhalten dadurch einen differenzierten Einblick und können selbst das Potential einer literarischen Gesprächsdidaktik erkunden.
Alter ist ein zentrales Merkmal literarischer Figuren. Es bedingt ihren Aktionsraum, ihr Verhaltensrepertoire, ihre sozialen Beziehungen zu anderen und vieles mehr. Besonders bedeutsam ist die Kategorie Alter für die Kinder- und Jugendliteratur: Über Alterskonstruktionen sind hier Fragen von Abhängigkeiten, Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen und Entwicklung verhandelbar. Dabei treten Erwachsene nicht nur als Eltern und Lehrkräfte auf. Es sind auch (Ur-)Großeltern und ältere Menschen in weiteren sozialen Rollen, die für kindliche und jugendliche Figuren zum wichtigen Gegenüber werden – z. B. in Bezug auf existenzielle Themen wie Krankheit und Tod. Literaturwissenschaftlich und literaturdidaktisch ist das Thema bisher allerdings unterbelichtet. Dieser Band ändert das: Anhand einschlägiger Texte der Gattungen Bilderbuch, Kinder- und Jugendroman sowie Film richten die Autor*innen den Fokus auf diese vielfältigen Beziehungskonstellationen. Das Ergebnis ist ein wichtiger Beitrag zur Erschließung aktueller Kinder- und Jugendmedien.
Bilderbücher werden im Unterricht der Grundschule oft als motivierendes Impulsmedium verwendet, um mit Schüler*innen über bestimmte Themen - wie z. B. Angst, Glück, Mobbing oder Klimaschutz - ins Gespräch zu kommen. Insbesondere für den Deutschunterricht eröffnen Bilderbücher darüber hinaus vielfältige Potenziale für mehrdimensional-narrative Lehr- und Lernprozesse. Der Sammelband versteht sich als Plädoyer, Bilderbücher als literarästhetischen Gegenstand wahrzunehmen und ihnen Wege in den Literatur- und Sprachunterricht der Grundschule zu ebnen. Er richtet sich an Lehrer*innen, (Lehramts-)Studierende sowie Lehrende und Forschende an Universitäten und in der Lehrer*innenbildun...
Bilderbücher regen Kinder auf vielfältige Weise zum Lernen an. Allerdings fehlt es bislang an einer fachübergreifenden Perspektive auf die Arbeit mit Bilderbüchern in didaktischen und unterrichtlichen Zusammenhängen. Die interdisziplinären Beiträge dieses Bandes untersuchen, welches Potential Bilderbücher für die Förderung der kindlichen Lernentwicklung haben. Durch die Verbindung didaktischer Zugänge aus Sprach- und Mathematikdidaktik, Sachunterricht und Sonderpädagogik bietet der Band konkrete praktische Anregungen zum Einsatz von Bilderbüchern im inklusiven und fächerübergreifenden Unterricht an der Grundschule. Er wendet sich an Vertreter:innen unterschiedlicher Fachdidaktiken, Studierende des Grundschullehramts und der Sonderpädagogik sowie Praktiker:innen in Kitas und Grundschulen oder in der Weiterbildung.
25 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die literar-ästhetische, theatrale und filmische Erinnerungskultur zum Realsozialismus ebenso vielfältig wie preisverdächtig. In aktuellen Bildungskontexten ist dieses Erinnern jedoch immer weniger mit einem kommunikativen Gedächtnis verbunden, zudem konzentrieren sich die Erinnerungsprozesse meist auf Literatur und Medien aus der Zeit der DDR. Der Band lotet daher aktuelle didaktische Perspektiven einer kulturellen DDR-Erinnerung nach 1990 aus, die sich von stark faktualem Erinnern und narrativen Großdeutungen des offiziellen Gedächtnisses abhebt.
Da jedes Kind bereits vor Schuleintritt ein Recht auf sprachliche Bildung hat, sollte diese sensible Phase im Kindergartenalter durch die Unterstützung sprachlicher Fähigkeiten genutzt werden. Der Band verbindet die sprachliche Bildung aller Kinder mit der gezielten Sprachförderung von Kindern mit sprachlichen Schwierigkeiten z. B. aufgrund eines weniger anregenden Umfeldes und von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache. Zudem wird Sprachförderung hier sowohl im Kontext weiterer Bildungsaufträge als auch inhaltlicher Themen des Elementarbereichs gestaltet. Sprachförderung wird so nicht als etwas Isoliertes gesehen, vielmehr ist es wichtig, dass sie stets im Kita-Alltag mitgedacht und mit...